Nr. 306 / 17.03.2026
Das Nürnberger Versicherungsunternehmen Universa hat das Projekt „IKON“ am Kohlenhof-Areal übernommen und wird seine Unternehmenszentrale dorthin verlegen. Dadurch erhält das Quartier einen weiteren wichtigen Impuls und festigt seine Rolle als einer der dynamischsten Büro- und Businessstandorte Nürnbergs. Das Projekt steht zugleich exemplarisch für eine positive Entwicklung des Nürnberger Büromarkts.
Nürnbergs Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin Dr. Andrea Heilmaier betont: „Trotz eines sich wandelnden Arbeitsumfelds zeigt die Entwicklung am Kohlenhof, dass weiterhin großes Potenzial für moderne, hochwertige Büroflächen besteht und innovative Standorte in der Stadt erfolgreich wachsen können. Gut angebundene und städtebaulich integrierte Standorte wie der Kohlenhof treffen auf eine stabile Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Arbeitswelten und innovationsorientierten Unternehmensstandorten.“
Dr. Marco Wimmer, Vorstandsmitglied der Universa Versicherungsunternehmen, sagt dazu: „Der Standort erfüllt alle Anforderungen, die wir an unseren künftigen Hauptsitz und an unsere neue Heimat stellen. Wir haben hier die Möglichkeit, unsere Versicherungsunternehmen in eine weiterhin stabile und nachhaltig positive Zukunft zu führen.“
Bereits heute bietet das Kohlenhof-Quartier zahlreichen namhaften und führenden Unternehmen und Global Playern eine Heimat, darunter dem Marktforschungsunternehmen NIQ, dem Pharmakonzern Novartis, der KKH Kaufmännischen Krankenkasse, dem SAE Institute Nürnberg, dem Ausbildungsinstitut für kreative Medienberufe, sowie verschiedenen IT-Spezialisten und Immobilienunternehmen. Ergänzt wird dieses dynamische Umfeld durch den benachbarten Zollhof, einen der führenden Tech-Inkubatoren Deutschlands. Er prägt die Nürnberger Gründerszene maßgeblich und unterstützt Start-ups insbesondere in Zukunftsfeldern wie Internet der Dinge, Smart City oder Big Data. Zudem wird künftig die Deutsche Bahn am Kohlenhof-Areal vertreten sein. So wächst am Kohlenhof ein leistungsfähiges Innovationsökosystem aus etablierten Unternehmen, Forschung und jungen Technologieunternehmen.
Auch die Standortbedingungen sprechen für sich: Die S-Bahn-Haltestelle Steinbühl mit Anschluss an Straßenbahn und Bus sorgt für eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Gleichzeitig ermöglicht die direkte Lage am Frankenschnellweg eine sehr gute Erreichbarkeit mit dem Auto. Die Nürnberger Innenstadt ist zudem in nur wenigen Minuten erreichbar. Weitere Impulse für die Entwicklung des Quartiers wird künftig der geplante Kohlenhofgarten liefern, der die Aufenthaltsqualität für Beschäftigte vor Ort ebenso wie für Anwohner im Umfeld deutlich steigern wird.
Die Entwicklung des Kohlenhofs zeigt beispielhaft, wie sich ehemalige Bahn- und Industrieflächen erfolgreich in moderne urbane Wirtschaftsstandorte transformieren lassen. Mitte des 19. Jahrhunderts entstand das Gelände im Zuge des rasanten Wachstums Nürnbergs als wichtiger Standort für den Güterumschlag und war über Jahrzehnte hinweg von zentraler Bedeutung für die Industrieunternehmen der Stadt. Seit Beginn der 2000er Jahre hat sich das Areal jedoch Schritt für Schritt gewandelt. Nach einer Phase vielfältiger Zwischennutzungen – von Clubkultur über Lagerflächen bis hin zu Flohmärkten – entwickelte sich der Standort zunehmend zu einem lebendigen und urbanen Business-Quartier.
Ein wesentlicher Motor dieser Entwicklung ist der Projektentwickler Aurelis, der die Transformation des Areals maßgeblich vorantreibt. Mit Projekten wie dem Orange Campus, dem „Kohlektiv“ und dem Güterwerk sind bereits prägende Gebäude entstanden, die durch nachhaltige Bauweisen und eine eigenständige Architektursprache überzeugen. Sie stärken den Standort als wichtigen Baustein der Nürnberger Stadtentwicklung und schaffen attraktive Flächen für Büroarbeitsplätze sowie für Forschung und Entwicklung.
„Mit ‚IKON‘ wird diese Entwicklung nun konsequent fortgesetzt. Gemeinsam mit weiteren geplanten Projekten – darunter ‚Kargo‘ von Aurelis – gewinnt das Kohlenhof-Quartier weiter an Dynamik und entwickelt sich zunehmend zu einem zukunftsorientierten Bürostandort mit hoher Strahlkraft für Nürnberg und die gesamte Region“, sagt Dr. Andrea Heilmaier. let