Nr. 381 / 01.04.2026
Klimaschutz kann alltagstauglich sein: Das hat die CO₂-Challenge einmal mehr bewiesen. Mit kreativen und humorvollen Impulsen motivierte sie zahlreiche Menschen in der Metropolregion zum Mitmachen. In den zwei Wochen von Mittwoch, 18. Februar, bis Mittwoch, 4. März 2026, wurden 1 317 Challenges über die Webapp erfasst und gemeinsam CO₂, also Kohlendioxid, eingespart.
CO₂ im Alltag zu sparen, ist oft einfacher als gedacht. Das zeigte auch in diesem Jahr wieder die CO₂-Challenge, ein Gemeinschaftsprojekt der Klimaschutzmanagerinnen und -manager der Metropolregion Nürnberg. Zahlreiche Menschen nutzten die Fastenzeit, um sich intensiver mit Klimaschutz im Alltag auseinanderzusetzen. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit Ernährung, Mobilität, Energiesparen und Konsum, berechneten ihren persönlichen CO₂-Fußabdruck und sparten im Rahmen verschiedener Challenges aktiv Emissionen ein. Jede einzelne der 1 317 absolvierten Challenges ist ein konkreter Beitrag zum Klimaschutz. Hochgerechnet auf ein Jahr ergibt sich daraus ein Einsparpotenzial von rund 96,2 Tonnen CO₂. Das entspricht in etwa dem jährlichen CO₂-Ausstoß von rund 55 durchschnittlichen Pkw in Deutschland oder etwa 25 Hin- und Rückflügen zwischen München und New York.
„Mit Witz und praxisnahen Denkanstößen laden die Klimaschutzmanagerinnen und -manager der Metropolregion dazu ein, den eigenen Alltag mal durch eine neue Brille zu sehen“, sagt Britta Walthelm, Geschäftsführerin des Forums Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Metropolregion sowie Referentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg. „Die CO₂-Challenge will Lust darauf machen, Klimaschutz selbst in die Hand zu nehmen und möglichst viele Menschen in der Region und darüber hinaus mitreißen.“
Eine separate Schulchallenge fand in diesem Jahr nicht statt. Unabhängig davon stehen Lehrkräften jedoch weiterhin ganzjährig und kostenfrei umfangreiche Bildungsmaterialien zur Verfügung, die auch außerhalb der Fastenzeit im Unterricht eingesetzt werden können. Sie unterstützen dabei, Klimaschutzthemen praxisnah zu vermitteln und gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Projekte im eigenen Umfeld zu entwickeln. Weitere Informationen und Materialien zur Schulchallenge sind unter https://co2challenge.net/material-download/ abrufbar.
Ergänzende Informationen zur CO₂-Challenge finden sich unter www.co2challenge.net sowie auf den Instagram- und Facebook-Seiten der Metropolregion Nürnberg.
Im Juli 2019 hat der Stadtrat anerkannt, dass die bisherigen Maßnahmen der Stadt nicht ausreichen, um die selbst gesteckten Klimaziele zu erreichen und hat Klimaschutz zur zentralen Zukunftsaufgabe der Stadt Nürnberg erklärt. Um seiner Vorbildfunktion im Klimaschutz gerecht zu werden, hat der Stadtrat im Juni 2020 außerdem beschlossen, dass die Stadt Nürnberg die Klimaneutralität der Stadtverwaltung bis zum Jahr 2035 anstrebt. Die Stadtverwaltung soll damit bereits deutlich früher klimaneutral werden, als es die städtischen Zielsetzungen für die Gesamtstadt vorsehen. Laut Stadtratsbeschluss vom Mai 2022 strebt die Stadt Nürnberg die gesamtstädtische Klimaneutralität, unter Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele und des für Nürnberger verbleibenden CO2-Budgets, bis spätestens 2040 an.