Markenzeichen der Stadt Nürnberg

Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 404 / 13.04.2026

Scan-Car-Befahrungen in St. Johannis unterstützen Städteprojekt „Parken“

Im Nürnberger Stadtteil St. Johannis starten vom heutigen Montag, 13. April, bis Sonntag, 26. April 2026, Scan-Car-Befahrungen. Speziell ausgestatte Fahrzeuge erfassen dort die aktuelle Parkraumsituation. Die Datenerhebung ist Teil des Städteprojekts „Parken“, an dem Nürnberg gemeinsam mit zehn weiteren Städten unter der Leitung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) teilnimmt. Ziel des Projekts ist es, mögliche Lösungen zur Linderung des Parkdrucks zu entwickeln.

Am 13. März 2025 hatte der Verkehrsausschuss des Nürnberger Stadtrats die Teilnahme an diesem Projekt beschlossen. In dem nun anstehenden Vertiefungsmodul wird das Projektgebiet St. Johannis beispielhaft näher untersucht. Hierfür werden Daten erhoben, die die Grundlage für eine anschließende Diskussion bilden. Für eine zuverlässige und datenschutzkonforme Erfassung sowie Kartierung der Parksituation im öffentlichen Raum wird ein Scan-Car der Fürther Firma Smart City System Parking Solutions GmbH eingesetzt. Dieses wird im Bewohnerparkgebiet J, das durch den Neutorgraben, die Bucher Straße, den Kirchenweg und die Johannisstraße begrenzt ist, zum Einsatz kommen.

Dabei geht es nicht um individuelles Parkfehlverhalten und es werden keine durch die Befahrung ausgelösten Verwarngebühren ausgestellt. Die Erhebung soll vielmehr Aufschluss über die Auslastung der öffentlichen Stellplätze an verschiedenen Tagen und zu verschiedenen Uhrzeiten sowie über den Anteil von beispielsweise Dauerparkern geben. Die erfassten Daten, wie beispielsweise Standort und Kennzeichen, werden datenschutzkonform behandelt, verschlüsselt und nach Abschluss des Projektes vernichtet.

Die aufbereiteten Ergebnisse werden im Anschluss bei einem Workshop zur Frage, wie der öffentliche Raum genutzt werden soll, mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtgesellschaft, Verbänden und Politik diskutiert. Ziel ist es, mit Unterstützung externer Expertinnen des Difu Handlungsempfehlungen und Vorschläge für Maßnahmen zu erarbeiten, die dazu beitragen können, die verschiedenen Anforderungen an den öffentlichen Raum abzudecken.  maj

1 Anhang