Markenzeichen der Stadt Nürnberg

Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 436 / 17.04.2026

Transparente und einheitliche Entgeltregelungen für Bildungsangebote der Stadt Nürnberg

Im Schulausschuss am Freitag, 17. April 2026, stellte die Verwaltung ein neues Entgeltmodell für das Institut für Pädagogik und Schulpsychologie Nürnberg (IPSN) sowie für die Energie- und Umweltstation ab dem Schuljahr 2026/27 vor. Dadurch sollen die Angebote klarer strukturiert, die Nutzung vereinfacht und die Bildungsangebote weiterhin breit zugänglich gehalten werden. Das neue Entgeltmodell soll ab dem Schuljahr 2026/27 gelten.

Das IPSN versteht sich als „Haus der Pädagogik und Schulpsychologie“ und bietet ein breites Spektrum an Fort- und Weiterbildungsangeboten für Lehrkräfte. Diese richten sich in erster Linie an die kommunalen Schulen der Stadt Nürnberg, stehen jedoch grundsätzlich auch Lehrkräften anderer Schulträger offen. Ziel ist es, die pädagogische Arbeit an Nürnberger Schulen zu stärken und die Qualität von Unterricht und Schulentwicklung kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Für Lehrkräfte aus kommunalen Schulen der Stadt Nürnberg bleibt die Teilnahme an Fortbildungen weiterhin vollständig kostenfrei. Die entstehenden Entgelte werden künftig intern über eine Leistungsverrechnung innerhalb der Stadtverwaltung abgebildet. Damit entfällt die bisherige Praxis, wonach Lehrkräfte die Kosten zunächst selbst begleichen und anschließend erstattet bekommen. Für externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelten weiterhin moderate Teilnahmeentgelte.

„Mit dem neuen Entgeltmodell schaffen wir Klarheit, entlasten unsere kommunalen Schulen und stärken gleichzeitig den fachlichen Austausch in der gesamten Nürnberger Bildungslandschaft. Gute Fortbildung muss unkompliziert zugänglich sein – genau das stellen wir mit dieser Neuregelung sicher“, betont Schulreferentin Cornelia Trinkl.

Auch die Energie- und Umweltstation passt ihre Preisstruktur zum Schuljahr 2026/27 an. Grundlage ist eine Marktanalyse vergleichbarer Bildungsangebote sowie eine breite Rückkopplung aus der Praxis mit Schulen, Schulaufsicht und weiteren städtischen Fachstellen. Die Entgelte werden moderat angepasst. Dabei bleibt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Zugänglichkeit und wirtschaftlicher Tragfähigkeit gewährleistet. Für Schulklassen wird künftig ein Richtwert von etwa 1 Euro pro Person und Stunde angesetzt. Gleichzeitig wird geprüft, ob perspektivisch ein integriertes Ticketmodell in Kooperation mit dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) angeboten werden kann, um die Organisation für Schulen weiter zu vereinfachen.    let