Anschwimmen im Freien: Das Westbad, Wiesentalstraße 41, öffnet am Freitag, 1. Mai 2026, um 8 Uhr seine Tore und läutet damit traditionell als erstes städtisches Freibad die Nürnberger Freibadsaison ein. Die Badegäste dürfen sich auf eine gut vorbereitete Saison mit bewährter Wasserqualität, attraktiven Angeboten und motiviertem Personal freuen. Das Bad hat dann montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 8 bis 20 Uhr geöfffnet. Der Tageseintritt beträgt 5,60 Euro für einen Erwachsenen. Die Familienkarte für zwei Erwachsene und die eigenen Kinder kostet 12,40 Euro.
Die Vorbereitungen für die kommende Freibadsaison laufen planmäßig. Wie in den vergangenen Jahren wird den Besucherinnen und Besuchern ein sicherer und erholsamer Badebetrieb geboten. Neben dem regulären Badebetrieb sind auch in dieser Saison wieder zusätzliche Angebote und Aktionen geplant, die den Freibadbesuch für alle Altersgruppen attraktiv machen. So gibt es beispielsweise im Stadionbad eine Spendenschwimm-Aktion, ein Familienfest und ein Kinderprogramm in den Pfingstferien.
Ein zentrales Thema bleibt auch 2026 das Personal. Hier hat die Aktion „Lebensretter gesucht“ wieder für viel Aufmerksamkeit gesorgt, wie Matthias Bach, kaufmännischer Werkleiter von NürnbergBad, sagt: „Wir hatten für unsere Saison- und Aushilfsstellen so viele Bewerbungen wie schon lange nicht mehr. Alle Sommerstellen sind besetzt. Anders zeigt sich die Situation allerdings bei unserer Stammbelegschaft. Insbesondere bei den notwendigen Fachkräften und Meistern haben wir eine Unterdeckung. Wir können jetzt alle Bäder in Betrieb nehmen und regulär öffnen. Sollte es durch Krankheiten oder sonstige Ausfälle aber zu Personalengpässen kommen, müssen wir mitunter auch kurzfristig unser Angebot flexibel anpassen."
Für Bürgermeister Christian Vogel, Erster Werkleiter von NürnbergBad, ist die kommende Saison eine besondere: Nach zwölf Jahren erfolgreicher kommunalpolitischer Verantwortung als Bürgermeister begleitet er den Freibadbetrieb künftig nicht mehr aktiv, sondern erstmals wieder ausschließlich als Badegast. „Die Freibäder waren für mich immer mehr als nur ein Freizeitangebot. Sie sind Orte des Sommers, des Sports, der Erholung, des Urlaubs daheim und ein wichtiger Bestandteil der städtischen Lebensqualität. Ich bin stolz auf das, was wir in den vergangenen zwölf Jahren gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erreicht haben, und freue mich nun darauf, die schönen Anlagen künftig ganz entspannt vom Beckenrand aus zu erleben“, betont der Bürgermeister und Erste Werkleiter.
In seiner Amtszeit wurden die Nürnberger Freibäder kontinuierlich weiterentwickelt und auf zeitgemäße Standards gesetzt. Diese Jahre waren geprägt von Investitionen in technische Infrastruktur, Sicherheit und Servicequalität sowie von einer stetigen Anpassung an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger. So können beispielsweise auch in dieser Saison die Wassertemperaturen tagesaktuell vor dem Freibadbesuch wieder auf nuernbergbad.de abgerufen werden oder die Eintrittskarten vor dem Badbesuch, ohne Warteschlange am Kassenhäuschen, bequem im Online-Shop von NürnbergBad unter shop.nuernbergbad.nuernberg.de erworben werden. Die Online-Tickets können an den Eingangsdrehkreuzen der Freibäder direkt eingelesen werden. Wartezeiten an den Kassen werden so vermieden.
Mit der Öffnung des Westbads am 1. Mai und der voraussichtlichen Öffnung des Stadionbads, Hans-Kalb-Straße 42, und des Naturgartenbads, Schlegelstraße 20, am 14. Mai, blickt die Stadt optimistisch auf die Freibadsaison 2026. Ziel bleibt es, allen Badegästen einen sicheren, angenehmen und erholsamen Aufenthalt zu ermöglichen.
Ein besonderes Highlight der Saison 2026 ist das Jubiläum zum 60‑jährigen Bestehen des Westbads. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1966 ist es ein fester Bestandteil des Nürnberger Sommers und ein beliebter Treffpunkt für Generationen von Badegästen. Dieses Jubiläum wird mit Jubiläumstagen und speziellen Angeboten vom 15. bis 19. Juli gefeiert. Einen wichtigen Meilenstein für das Westbad markierte das Jahr 2011, als es nach einer umfassenden Totalsanierung als rundum erneuertes Bad wieder in Betrieb ging. Seither bestätigt sich seine Attraktivität Jahr für Jahr – mit teilweise bis zu 10 000 Besucherinnen und Besuchern täglich an heißen Sommertagen.
Vorsorglich weist NürnbergBad darauf hin, dass der Konsum von Cannabis sowohl in den Hallenbädern als auch in den Freibädern gesetzlich untersagt ist. Gemäß der aktuellen Rechtslage sind die städtischen Bäder allesamt als Sportstätten anzusehen, in denen nach dem geltenden Cannabisgesetz der Konsum verboten ist. tom