Markenzeichen der Stadt Nürnberg

Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 691 / 25.06.2026

OB König ins Präsidium des Deutschen Städtetags gewählt: „Ich bin ein leidenschaftlicher Kämpfer für die Kommunen“

Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König vertritt die Interessen der bayerischen und deutschen Kommunen künftig auch im Präsidium des Deutschen Städtetags. Der Hauptausschuss des kommunalen Spitzenverbands hat den fränkischen Rathaus-Chef bei seiner Sitzung in Stuttgart am heutigen Donnerstag, 25. Juni 2026, einstimmig in das Führungsgremium gewählt.

„Das große Vertrauen in mich, das durch die Wahl zum Ausdruck kommt, erfüllt mich schon mit Stolz. Ich bin ein leidenschaftlicher Kämpfer für die Kommunen in Deutschland. Das gilt nicht nur für meine Heimatstadt, der zweitgrößten Kommune in Bayern, sondern für alle“, sagt König. „Hier vor Ort erleben die Menschen die Demokratie und die Leistungsfähigkeit unseres Staates. Hier vor Ort muss es funktionieren.“

Doch den berechtigten Anspruch der Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen, so OB König, falle den Städten immer schwerer. Die Herausforderungen seien riesig. Der Nürnberger Oberbürgermeister: „Unsere finanziellen Möglichkeiten schwinden. Das passt nicht mehr zusammen. Daher unterstreiche ich die Forderungen des Deutschen Städtetags nach einem Soforthilfe-Programm für die Kommunen. Und langfristig muss die finanzielle Ausstattung der Städte deutlich verbessert werden. Das hat auch unser bundesweiter Aktionstag ,Kommunen am Limit‘ diese Woche deutlich gemacht.“

Das neue Präsidiumsmitglied im Deutschen Städtetag, Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König, richtet noch eine weitere Forderung an Bund und Länder. „Wir wollen als Vertretung der Kommunen künftig dabei sein, wenn Bund und Länder Dinge beschließen, die wir dann mit unserem Personal umsetzen und finanzieren müssen. Wir wollen mit am Tisch sitzen, wenn sich die Bund-Länder-Kommission trifft – so wie am heutigen Donnerstag. Wir wollen, dass unsere Stimme ernst genommen wird bei weitreichenden Entscheidungen, die uns direkt betreffen."  fra

1 Anhang