Wilde Müllablagerungen an Containerstandorten stellen eine anhaltende Herausforderung im Stadtbild dar. Die Stadtverwaltung begegnet dem Problem mit einer Vielzahl von Maßnahmen, insbesondere durch Informations- und Aufklärungsarbeit. Ein weiterer Baustein ist die Öffentlichkeitskampagne „Respekt“. Sie rückt unter anderem Mitarbeitende des Abfallwirtschaftsbetriebs Stadt Nürnberg (ASN) in den Fokus. Die Kampagne ist ab Ende Juni 2026 im gesamten Stadtgebiet auf City-Light-Plakaten sichtbar. Als rollende Plakatträger wurden Fahrzeugen des Abfallwirtschaftsbetriebs mit großflächigen Motiven beklebt. Die Botschaften sollen Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, öffentliche Flächen sauber zu halten und Verantwortung für ihr unmittelbares Umfeld zu übernehmen.
Britta Walthelm, Referentin für Umwelt und Gesundheit und Erste Werkleitung des Abfallwirtschaftsbetriebs Stadt Nürnberg (ASN), erläutert: „Mit dieser Kampagne machen wir als Stadt Nürnberg auf die wertvolle Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASN aufmerksam. Sie leisten täglich einen wichtigen Beitrag für die Sauberkeit und Lebensqualität in der Stadt. Gleichzeitig wirbt die Kampagne für einen respektvollen Umgang mit den Beschäftigten sowie für mehr Wertschätzung gegenüber unserem Stadtleben, unseren Straßen und Plätzen.“
Um den wilden Müllablagerungen wirksam zu begegnen, verfolgt die Stadt Nürnberg einen ganzheitlichen Ansatz. Ein Schwerpunkt liegt auf der Informations- und Aufklärungsarbeit. Hierzu gehören auch die jetzt im Stadtbild und auf den Müllfahrzeugen präsentierten Plakate. Durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen informiert die Stadt zum Beispiel mit den Abfallberaterinnen und -beratern in Schulen und im persönlichen Gespräch über die korrekte Entsorgung von Abfällen, bestehende Entsorgungsmöglichkeiten sowie die Folgen illegaler Müllablagerungen. Ziel ist es, das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen zu stärken und die Eigenverantwortung der Bevölkerung zu fördern. Zudem verfolgt die Stadt die Müllsünder. Im Jahr 2025 wurden mehr als 500 Ordnungswidrigkeits-Verfahren einschließlich Verwarnungsgeldern für Ablagerungen an Containerstandorten eingeleitet. Diese reichten von 55 Euro für kleinere Müllablagerungen wie etwa eine Kartonage bis 2 000 Euro bei Ablagerungen von gefährlichen Abfällen wie Kühlgeräten, Asbest oder Dämmfasern. let