Nr. 748 / 08.07.2026
Wie gelingt es der Astronomie, Galaxien am Rand des beobachtbaren Universums sichtbar zu machen, Schwarze Löcher zu vermessen oder Planeten bei fernen Sternen zu entdecken? Antworten gibt Prof. Dr. Frank Eisenhauer vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik am Mittwoch, 15. Juli 2026, um 19 Uhr im Nicolaus-Copernicus-Planetarium, Am Plärrer 41. In seinem Vortrag „Immer größer, immer schärfer – Teleskope, unser Fenster zum Universum“ stellt er die technischen Entwicklungen vor, die diese Entdeckungen ermöglichen. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 6,50 Euro. Tickets sind unter planetarium.nuernberg.de erhältlich.
Einen Meilenstein in der Entwicklung immer leistungsfähigerer Teleskope stellt die sogenannte Interferometrie dar: Mehrere Teleskope werden dabei zu einem Superteleskop zusammengeschaltet und erreichen gemeinsam eine Bildschärfe, für die sonst ein Teleskop mit einem Durchmesser von mehr als 100 Metern erforderlich wäre. Die technischen Durchbrüche waren entscheidend für die Erforschung des supermassereichen Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße und haben die Untersuchung von Exoplaneten revolutioniert. jos