Bei dem Starkregenereignis am Dienstag, 14. Juli 2026, kam es insbesondere im nördlichen Stadtgebiet, unter anderem in den Stadtteilen Großgründlach und Buchenbühl, zu außergewöhnlich hohen Niederschlagsmengen. Am Regenmesser in Buchenbühl wurde eine maximale Starkregenintensität der Stufe 9 auf dem Starkregenindex (SRI) mit 44,0 Millimetern innerhalb von 15 Minuten gemessen. In Großgründlach erreichte der Starkregen die Intensitätsstufe 8 mit 28,6 Millimetern innerhalb von zehn Minuten. Bei der vom Deutschen Wetterdienst betriebenen Messstation am Flughafen wurde ebenfalls ein Starkregen der Intensitätsstufe 9 (maximale Intensität von 42,4 Millimetern in 15 Minuten) ermittelt.
Im vergangenen Jahr erreichte kein an den Messstationen dokumentiertes Starkregenereignis die Stärke extremer Starkregen. Es wurden jedoch auch 2025 starke Regenereignisse erfasst, darunter an der Messstation Worzeldorf am 26. Juli 2025 ein außergewöhnlicher Starkregen mit der Stufe 7 auf dem Starkregenindex SRI.
Die Stufe 7 wird mit dem Wiederkehrintervall 100 gleichgesetzt. Dies bedeutet, dass ein solches Ereignis im langjährigen Durchschnitt statistisch gesehen nur einmal in 100 Jahren aufgetreten ist – das entspricht einer jährlichen Eintrittswahrscheinlichkeit von 1 Prozent. Die Auswertungen der letzten Jahre zeigen jedoch, dass vergleichbare Ereignisse viel häufiger und zum Teil sogar mehrmals innerhalb eines Jahres auftreten können. let