Aufgrund des großen Zuspruchs wird die Ausstellung „Games-Geschichte(n). Vom Gesellschaftsspiel zum Computerspiel (und zurück)“ verlängert. Statt bis Sonntag, 13. September 2026, ist sie nun noch bis Donnerstag, 21. Januar 2027, im Spielzeugmuseum, Karlstraße 13-15, zu sehen.
Die Ausstellung greift die großen Erzählungen der Games-Geschichte auf, die vom rasanten technischen Fortschritt handeln und die Erfolgsstory einer globalen Industrie nachzeichnen. Sie beleuchtet außerdem Irr- und Umwege, Hybride und Missing Links sowie Parallelen zu anderen Mediengeschichten. Ebenso vermittelt sie einen spannenden Einblick in die Forschungsarbeit der Game Studies. Zu sehen sind unter anderem Objekte aus dem Kosmos von „Tetris“ und „Super Mario“, die überraschend analog und physisch sind. Im Mittelpunkt stehen dabei Wechselspiele zwischen Computer- und Gesellschaftsspielen: Figuren, Themen, technische Materialitäten, aber auch Motivik und Geschlechterbilder in Spielen. Kuratiert hat die Schau das Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln in Kooperation mit dem Deutschen Spielearchiv Nürnberg.
Rundgänge durch die Ausstellung mit den Kuratorinnen und Kuratoren gibt es am Freitag, 11. September, 16. Oktober, 6. November und 11. Dezember, jeweils um 15 Uhr. Unter dem Titel „Schattenspiel(e)“ zeigt Kunstwissenschaftler und Ausstellungskurator Prof. Dr. Thomas Hensel in einem Workshop am Sonntag, 6. Dezember, von 15 bis 17.30 Uhr, wie wichtig das Thema Schatten im digitalen und auch im analogen Spiel ist. Zum Ausstellungsende im Januar 2027 ist zudem eine interaktive Finissage mit dem gesamten Kurationsteam rund um das Thema Spielen in Planung.
Der Besuch der Ausstellung ist im Museumseintritt von 7,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, bereits enthalten. ja