Markenzeichen der Stadt Nürnberg

Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 1008 / 18.09.2026

Erfolgreicher Saisonabschluss: Erfahrungsfelder aus Deutschland und der Schweiz zu Gast in Nürnberg

Zum Ende der Saison 2026 war das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne auf der Wöhrder Wiese von Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. September, Gastgeber des Netzwerktreffens der Erfahrungsfelder. Organisiert wurde das Treffen von der Abteilung Kulturelle und Politische Bildung im Amt für Kultur und Freizeit, die das hiesige Erfahrungsfeld verantwortet. Teilnehmende kamen aus ganz Deutschland und der Schweiz. Das Netzwerktreffen gab Gelegenheit, die umfassende Arbeit des Erfahrungsfelds und der weiteren Formate zu präsentieren, Alleinstellungsmerkmale darzustellen und sich im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen gegenseitig zu inspirieren.

„Erfahrungsfelder sind besondere Räume, in denen Neugier ausdrücklich erwünscht ist. Als Orte kultureller Bildung, in Nürnberg mit einer jahrzehntelangen Tradition, vermitteln sie weit mehr als Wissen. Sie eröffnen Räume für Wahrnehmung und Kreativität, stärken Selbstständigkeit und ermutigen Kinder, die Welt mit offenen Augen zu erkunden und eigene Fragen zu stellen“, betonte Oberbürgermeister Marcus König bei der Begrüßung der angereisten Gäste.

Am jährlichen Treffen beteiligten sich Vertreterinnen und Vertreter des Parks der Sinne in Badenweiler, von Schloss Freudenberg bei Wiesbaden, EINS+ALLES in Welzheim, des Mars-Skipper-Hofs in Kotzenbüll, des Sensoriums in Walkringen in der Schweiz, der Hugo-Kükelhaus-Schule in Magdeburg und der Lebensgemeinschaft Bingenheim. Auch Mitglieder der Hugo Kükelhaus Stiftung aus der Schweiz sowie der Hugo Kükelhaus Gesellschaft mit Sitz in Soest waren in Nürnberg zu Gast.

Seit den 1950er-Jahren wird die von Hugo Kükelhaus entwickelte Idee des „Erfahrungsfelds zur Entfaltung der Sinne“ an unterschiedlichen Orten weitergeführt. Nürnberg gehört seit 1996 zu den Städten, die das Konzept dauerhaft aufgegriffen und zu einem eigenen Erfahrungsfeld weiterentwickelt haben. Die verschiedenen Einrichtungen haben sich seit ihrer Gründung eigenständig weiterentwickelt und abhängig von ihrem Standort unterschiedliche Schwerpunkte herausgebildet. Das Nürnberger Erfahrungsfeld zeichnet sich beispielsweise durch seine inklusiven und mobilen Angebote, den Schwerpunkt Umweltbildung sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung seiner Stationen aus.

„Es war uns eine Freude, Kolleginnen und Kollegen aus anderen Erfahrungsfeldern bei uns auf der Wöhrder Wiese zu begrüßen. Im Austausch mit anderen wird klar, was das Nürnberger Erfahrungsfeld so besonders macht. So waren unsere Gäste vor allem angetan von unseren inklusiven Angeboten: den Begegnungen im Stillen und der Erfahrung im Dunkeln. Hier konnten sie viele Impulse für die eigene Arbeit mitnehmen. Zudem konnten wir selbst viele Anregungen für unsere Arbeit sammeln“, sagt Jana Stadlbauer, Leiterin der Abteilung Kulturelle und Politische Bildung.

Das Netzwerktreffen bildete nicht nur den Abschluss der Erfahrungsfeld-Saison 2026, sondern eröffnete bereits Ausblicke auf kommende Angebote. Denn während das Erfahrungsfeld seine Tore für dieses Jahr schließt, arbeitet das Team bereits an der Konzeption und Weiterentwicklung der Stationen für das nächste Jahr. Das Erfahrungsfeld öffnet wieder in der neuen Saison ab 1. Mai 2027.  maj

1 Anhang