Von Montag bis Mittwoch, 5. bis 7. Oktober 2026, präsentiert sich die Stadt Nürnberg auf der Expo Real in München. Am Gemeinschaftsstand der Metropolregion Nürnberg in Halle A1 (Stand A1.330) stellt sich die Stadt als Immobilien- und Wirtschaftsstandort vor, informiert über aktuelle Projekte und zeigt Perspektiven für künftige Entwicklungen auf.
Nürnbergs Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin Dr. Andrea Heilmaier sagt zur Präsentation der Stadt auf der Messe: „Unser Ziel in Nürnberg ist es, Zukunftsentwicklungen anzustoßen, von denen auch für die Immobilienwirtschaft starke Impulse ausgehen. Das ist wichtig, denn ein hohes Engagement von Entwicklern ist essenziell für die stetige Weiterentwicklung des Immobilienportfolios vor Ort – und damit für den Wirtschaftsstandort und die gesamte Stadtentwicklung. Nur mit zeitgemäßen Gewerbeflächen sind Ansiedlungen leistungs- und wertschöpfungsstarker Unternehmen möglich. Nur mit ausreichend bezahlbarem Wohnraum lassen sich Fachkräfte langfristig binden. Zusätzlich gilt es, Nürnbergs Stärken national und international sichtbarer zu machen.“
Die Expo Real als Europas größte B2B-Messe für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur bietet zahlreiche Möglichkeiten, mit Projektentwicklern, Investoren und weiteren Akteuren der Immobilienwirtschaft ins Gespräch zu kommen.
Zu den herausragenden Standortqualitäten Nürnbergs zählt die ausgezeichnete Wissens- und Innovationsinfrastruktur mit Schwerpunkten in den zentralen Zukunftsfeldern Künstliche Intelligenz, Energie- und Antriebstechnik, Mikroelektronik, Automatisierung und Medizintechnik. Speziell im Bereich der Energietechnik finden derzeit in Nürnberg auf industrieller Ebene Investitionen in erheblichem Umfang statt. Sie stärken die Rolle des Wirtschaftsstandorts bei der Gestaltung der Energiewende und werden mit zahlreichen neuen Arbeitsplätzen verbunden sein.
Einen wichtigen Faktor für Beschäftigung und die Krisenfestigkeit des Wirtschaftsstandorts Nürnberg bildet zudem der ausgewogene Branchenmix aus Industrie, Mittelstand, Dienstleistungen und Digitalwirtschaft. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Beschäftigten in Nürnberg um zehn Prozent und damit deutlich stärker gewachsen als die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner, die um vier Prozent zugenommen hat. 2025 waren in Nürnberg rund 321 000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt – bei 548 000 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Entwicklungen, die Nürnberg zunehmend in den Fokus von Investoren und Projektentwicklern rücken, zeigen sich auch im Hochschul- und Forschungsbereich. Nach Gründung der Technischen Universität Nürnberg (UTN) vor fünf Jahren hat der Aufbau des Campus im neuen Stadtteil Lichtenreuth massiv an Fahrt aufgenommen. Die junge Universität macht Nürnberg international sichtbar, stärkt Nürnbergs Profil im Bereich der Künstlichen Intelligenz maßgeblich und trägt zugleich zu einer dynamischen Stadtentwicklung mit neuer Bildungs- und Forschungsinfrastruktur sowie mit zusätzlichen Flächen für Büro und Verwaltung, für Ausgründungen und Startups sowie für neuen Wohnraum bei. Der Campus soll Raum für bis zu 6 000 Studentinnen und Studenten bieten. Das im Jahr 2025 eröffnete Ohm Innovation Center am Standort „Auf AEG“ ist ein weiteres herausragendes Beispiel dafür, wie die Realisierung von Forschungsinfrastruktur die Stadtentwicklung positiv antreibt und innovative Stadtquartiere ermöglicht.
Auch von der Entwicklung der Nürnberger Innenstadt gehen positive Impulse auf den Immobilienmarkt aus: Die Aufwertung des öffentlichen Raums, etwa in der Breiten Gasse, trägt zur Wertstabilisierung von Immobilien bei und zieht private Folgeinvestitionen nach sich. Mit dem neuen Zeughaus-Quartier rund um die ehemaligen Kaufhof- und City-Point-Immobilien wird ein zusätzlicher Ankerpunkt und Frequenzbringer für die Stadtmitte geschaffen. Zusammen mit der weiter positiven Entwicklung des Tourismus mit erneut gestiegenen Gäste- und Übernachtungszahlen sowie Nürnbergs hoher regionaler Anziehungskraft als Einkaufsstandort ergeben sich deutliche Pull-Faktoren für Handel, Gastronomie und Hotellerie.
Viele Rahmenbedingungen für die Immobilienbranche liegen außerhalb des kommunalen Einflussbereichs. Umso wichtiger sind die eigenen Standortqualitäten. Dr. Heilmaier sieht Nürnberg gut aufgestellt: „Die zukunftsweisenden Entwicklungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Innenstadt schaffen Perspektive. Gestützt durch eine positive demografische Entwicklung und die hervorragende Verkehrslage Nürnbergs tragen sie dazu bei, dass auch in einem anspruchsvollen Umfeld in allen wichtigen Marktsegmenten attraktive Projekte entstehen und erfolgreich platziert werden.“ Das Spektrum reicht von repräsentativen Büroentwicklungen wie am innenstadtnahen Kohlenhof-Areal über die Neustrukturierung gewerblicher Altstandorte für moderne Produktion, Kontrakt- und City-Logistik sowie die Neuausweisung von Flächen für Mittelstand und Handwerk, etwa in der Schmalau-Südost im Nürnberger Norden, bis hin zu vielfältigen neuen Wohnquartieren und gemischt genutzten Quartiersentwicklungen wie The Q, einem der größten urbanen Transformationsprojekte Deutschlands.
Als leistungsstarkes Zentrum der Europäischen Metropolregion Nürnberg ist Nürnberg auch auf der diesjährigen Expo Real am Gemeinschaftsstand der Metropolregion Nürnberg beteiligt. Zu den Standpartnern zählen Alitus Capital Partners, Aurelis Real Estate, die FBK-Unternehmensgruppe, Mauss Bau, die PEG ‑ Projektentwicklungsgesellschaft der Stadt Nürnberg, Pegasus Capital Partners, die Kanzlei Sonntag, Sontowski & Partner, die Sparkasse Nürnberg, die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt-Herzogenaurach, die UmweltBank sowie die Städte Nürnberg, Fürth und Schwabach. Der Gemeinschaftsstand wird von der NürnbergMesse veranstaltet und vom Forum Wirtschaft und Infrastruktur der Europäischen Metropolregion Nürnberg, deren Geschäftsstelle bei der Wirtschaftsförderung Nürnberg angesiedelt ist, unterstützt. tom
Weitere Informationen zum Messeauftritt der Stadt Nürnberg sowie Möglichkeiten zur Terminvereinbarung befinden sich unter wirtschaft.nuernberg.de.