Nr. 1099 / 08.10.2026
Die Stadt Nürnberg zieht eine positive Zwischenbilanz zum Naturschutzgebiet Pegnitztal Ost: Seit der Ausweisung als Naturschutzgebiet im Jahr 2018 durch die Regierung von Mittelfranken setzte das Umweltamt in enger Abstimmung mit allen Beteiligten umfangreiche Pflegemaßnahmen um und steigerte so deutlich die naturschutzfachliche Qualität des Gebiets.
Britta Walthelm, Referentin für Umwelt und Gesundheit, zog am Mittwoch, 7. Oktober 2026, im Umweltausschuss eine positive Zwischenbilanz. „Wir konnten im gesamten Gebiet maßgebliche Pflegemaßnahmen umsetzen und damit die naturschutzfachliche Qualität steigern. Es gilt, diesen Weg kontinuierlich weiter zu verfolgen“, so Walthelm. Der Ausweisung ging ein intensives Beteiligungsverfahren voraus, in dem die Anliegen der Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer sowie der weiteren Beteiligten eingebunden wurden. Seitdem arbeitet das Umweltamt auf Grundlage eines abgestimmten, nachhaltigen Managementplans an der Pflege und Entwicklung des Gebiets.
Die große Vielfalt der Lebensräume im Pegnitztal Ost erforderte einen kleinteiligen, fachlich validierten Pflege- und Entwicklungsplan, um die umweltfachlichen Ziele zu erreichen. Die kontinuierliche Umsetzung der darin festgelegten Maßnahmen mit allen Grundstückseigentümerinnen, Grundstückseigentümern und Beteiligten ist dabei von besonderer Bedeutung.
Das Naturschutzgebiet Pegnitztal Ost liegt zudem im Wasserschutzgebiet, aus dem ein Teil des Nürnberger Trinkwassers gewonnen wird. Die N-Ergie ist mit dem Wasserschutzgebiet und den beiden Wasserwerken die größte Grundstückseigentümerin im Naturschutzgebiet. Umweltreferentin Britta Walthelm: „Ich freue mich, dass ein Teil des Nürnberger Trinkwassers aus dem Nürnberger Naturschutzgebiet Pegnitztal Ost kommt. Das ist für eine Großstadt wirklich etwas Besonderes.“ Das Gebiet ist außerdem ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Nürnberger Bürgerinnen und Bürger – und das soll auch so bleiben. Hier gilt es, die abgestimmten Maßnahmen weiter zu verfolgen, um das Gleichgewicht aus Naturschutz und Naherholung auch künftig zu sichern. let