Nr. 1107 / 08.10.2026
Dr. Jörg Albrecht wird neuer Leiter der Stabstelle Ehemaliges Reichsparteitagsgelände / Zeppelintribüne und Zeppelinfeld im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters. Er wird die Stelle zum 1. Januar 2027 antreten.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit Dr. Jörg Albrecht einen engagierten und erfahrenen Kulturmacher gewinnen konnten, der gemeinsam mit allen Beteiligten und Institutionen neue Perspektiven auf die Kongresshalle Nürnberg eröffnen und hier Erinnerung, Kunst und Gegenwart miteinander verbinden wird“, hebt Oberbürgermeister Marcus König hervor.
Albrecht hat Komparatistik, Germanistik und Geschichte in Bochum und Wien studiert. Seit 2018 arbeitet er als Geschäftsführer der Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung. Dort baute er als Gründungsdirektor den Programmbetrieb Burg Hülshoff – Center for Literature auf, der das Erbe der Schriftstellerin an zwei denkmalgeschützten Orten vermittelt und mit partizipativen und inklusiven Angeboten verbindet.
Von 2007 bis 2018 war Dr. Jörg Albrecht an der Geschäftsführung und Künstlerischen Leitung der Theatercompany copy & waste beteiligt. 2017 arbeitete er als Kurator beim Performing Arts Festival Berlin. Zudem publiziert er seit 2006 als freischaffender Autor.
„Das ehemalige Reichsparteitagsgelände erfordert eine Erinnerungskultur, die der ideologischen Kontamination im vollen demokratischen Bewusstsein entgegentritt und verantwortungsvoll unterschiedlichen Perspektiven auf Geschichte und Gegenwart Raum gibt. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinem künftigen Team und den beteiligten Einrichtungen in der Kongresshalle diese Zugänge zu Kultur und Erinnerung mitzugestalten. Wir werden starke künstlerische Setzungen mit Formaten des Austauschs und der Begegnung verbinden“, betont Dr. Jörg Albrecht.
Als Leiter der Stabstelle Ehemaliges Reichsparteitagsgelände / Zeppelintribüne und Zeppelinfeld wird Dr. Jörg Albrecht die erinnerungskulturelle Entwicklung der Kongresshalle Nürnberg konzeptionell und koordinierend steuern. Zu seinen Aufgaben gehören zudem die Entwicklung einer Trägerstruktur für die Ermöglichungsräume für Kunst und Kultur sowie deren Vernetzung mit dem Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, dem Staatstheater Nürnberg und den Nürnberger Symphonikern. Für die kulturelle Zwischennutzung im #Segment 16 während der noch bis 2028 laufenden Baumaßnahmen übernimmt er die kuratorische Gesamtverantwortung für das künstlerische Programm. ja