Stadt Nürnberg
Nachrichten aus dem Rathaus
   
Nr. 610 / 21.07.2005

uniVersa unterstützt Kinder- und Familienprojekte der Stadt Nürnberg

 
Die uniVersa Versicherungen stellen der Stadt Nürnberg für die nächsten Jahre einen Sponsoring-Etat für verschiedene Projekte zur Verfügung. Zum Auftakt dieser langfristig ausgelegten Partnerschaft übergab Axel H. Meder, Vorstandsvorsitzender der uniVersa, am heutigen 20. Juli 2005 Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly einen ersten Spendenscheck über 23 000 Euro.
Passend zum aktuellen Schwerpunkt der uniVersa werden damit insbesondere Kinder- und Familienprojekte der Stadt unterstützt. „Mit ‚Tip-Top TABALUGA’ hat die uniVersa erst kürzlich ein komplett neues Vorsorge-Konzept auf den Markt gebracht, das Kinder erstmals rundum vor den finanziellen Folgen aller denkbaren Risiken schützt“, erklärte Axel H. Meder. Die Idee, sich auch in Nürnberg verstärkt für Kinder und Familien zu engagieren, stamme aus der langjährigen Partnerschaft zu Rockstar Peter Maffay und dessen Kinderstiftungen. „Kinder sind unsere Zukunft. Und für sie wollen wir uns auch am Standort stark machen“, so Meder.

Bisher werden aus dem Etat bereits folgende Projekte unterstützt:

KinderKulturForum UFO:
Das KinderKulturForum UFO bietet für Kinder von 4 bis 12 Jahren ein spartenübergreifendes Angebot städtischer Träger (Amt für Kultur und Freizeit, Bildungszentrum, Jugendamt, Kunst- und kulturpädagogisches Zentrum) sowie freier Anbieter. Neben der Bündelung bereits vorhandener Kultur-, Spiel- und Bildungsangebote in Nürnberg werden durch UFO auch neue Projekte und Kooperationen initiiert. Mit UFO-Mobil gelangen speziell abgestimmte Angebote in Schulen und Kindertagesstätten. Zudem finden Eltern und Multiplikatoren im KinderKulturForum UFO kompetente Beratung auf der Suche nach geeigneten Angeboten.

Projekt „Neue Wege zur Erziehungspartnerschaft – die familienfreundliche Schule“ des Bündnisses für Familie:
Ziel dieses Projektes ist es, eine engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Familie und Schule im Erziehungs- und Bildungsprozess von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Die Projektschwerpunkte sind:
  • Erziehungspartnerschaft von Schule und Familie
  • individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler
  • Öffnung der Schule
  • Schulhausgestaltung
  • Qualifizierung von Lehrkräften und Eltern
Dabei werden die Schulen folgendermaßen unterstützt:
  • Gesamtkoordination für das Projekt
  • Zusammenführung gelungener Maßnahmen in einer abrufbaren Datenbank (Ideenfundus)
  • themenrelevante Fachtagungen, Vorträge, Seminare und Workshops
  • Vermittlung von Experten zu projektrelevanten Themen
  • Fortbildungen
  • Angebote für Elternschule
  • Finanzielle Unterstützung bzw. Sponsorenakquise für schulische Einzelprojekte
  • Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit der Schulen
  • Erstellung einer Gesamtdokumentation

„Kultur ohne Grenzen“ – die Programmzeitung für das multikulturelle Nürnberg:
Nürnberger Integrationspolitik zeichnet unter anderem aus, dass sie bestehende Probleme nicht ausspart, aber in der kulturellen Vielfalt der Stadtbevölkerung vor allem auch ein positives Entwicklungspotenzial sieht. Insbesondere die vielfältigen Aktivitäten im Kulturbereich machen diese Bereicherung deutlich. Mit der Programmzeitung „Kultur ohne Grenzen“ veröffentlicht das Inter-Kultur-Büro des Amtes für Kultur und Freizeit alle zwei Monate in einer Auflage von 7 500 Stück einen umfassenden Wegweiser durch das reiche interkulturelle Veranstaltungsangebot in der Stadt. Die Programme städtischer Dienststellen finden sich darin ebenso wie die Veranstaltungen der vielen interkulturellen Vereine und sonstiger privater und öffentlicher Anbieter.

Die Museumszeitung:
Die Museumszeitung wurde im Jahr 2002 auf Initiative der museen der stadt nürnberg durch einen Vertrag zwischen dem Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg GmbH & Co. und den folgenden sechs Institutionen ins Leben gerufen:
museen der stadt nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Neues Museum – Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg, DB Museum, Museum für Kommunikation und Fränkisches Freilandmuseum. Die Museumszeitung besteht seit ihrer Gründung aus zehn redaktionellen Seiten plus Titel- und Rückseite und erscheint viermal im Jahr. Jede beteiligte Institution gestaltet dabei mindestens eine ganze Seite. Ziel ist es, in redaktionell ausgefeilten und ansprechenden Beiträgen der Leserschaft des Verlags Nürnberger Presse interessante Themen aus der Welt der wichtigsten hiesigen Museen vorzustellen.

Neben diesen Projekten werden mehrere kleinere Projekte, wiederum insbesondere Kinder- und Familienaktionen, gefördert. boe