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Nr. 1331 / 10.12.2008

Ein Eisbärenzwilling gestorben – Keine Geburtstagsfeier für Flocke

 
Am Montag, 8. Dezember 2008, ist im Tiergarten Nürnberg eines der beiden Eisbärenjungtiere gestorben. Das zweite Junge macht einen gesunden Eindruck und wird von Eisbärenmutter Vera gut versorgt. Tiergartendirektor Dr. Dag Encke bedauert den Tod des Eisbärenjungen sehr: „Es ist sehr, sehr schade. Doch noch bewegen wir uns im Rahmen der Normalität einer Aufzucht. Es ist leider häufiger der Fall, dass bei Zwillingen eines der Tiere nicht überlebt.“

Auf den Aufnahmen der Gehegekamera wirkt das verstorbene Tier leichter und schwächer als sein Zwilling. Eisbärin Vera stupste den verstorbenen Nachwuchs mit der Nase an und beobachtete ihn. Seit heute (10. Dezember 2008) ist von dem toten Tier nichts mehr zu sehen. Die beiden Eisbärenzwillinge waren am 21. November 2008 zur Welt gekommen. Mit Blick auf den morgigen Geburtstag von Eisbärin Flocke am Donnerstag, 11. Dezember 2008, fügt Encke hinzu: „Um so mehr müssen wir uns um das Überleben des zweiten Jungtiers kümmern und dafür Sorge tragen, dass die Eisbärin mit ihrem Nachwuchs nicht gestört wird. Bislang versorgt Vera das überlebende Jungtier vorbildlich.“

Wie bereits angekündigt, wird es kein Geburtstagsfest für Flocke geben, um Eisbärin Vera nicht bei der Aufzucht zu stören. Für alle kleinen und großen Flockefans gibt es aber eine kleine Geburtstagsüberraschung. An der „Flocke-Bude“ auf dem Christkindlesmarkt werden gegen eine Spende für das Bärensonderkonto Postkarten mit dem Originaltatzenabdruck von Flocke im Alter von fünf Wochen gestempelt. tom