Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 486 / 30.05.2012

Nürnberg ist eine der „smartesten“ Städte Deutschlands

Die Stadt Nürnberg belegt einen Spitzenplatz im vielbeachteten „Smart Cities Benchmark 2012“ und ist somit eine der „smartesten“ Städte Deutschlands mit mehr als 150 000 Einwohnern. Nürnberg konnte sich aufgrund eines hervorragenden Ergebnisses in den Bereichen Verwaltung, Mobilität und Dienstleistungen in der Spitzengruppe positionieren. Im Zeitraum von Februar bis April 2012 hat das IT-Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen IDC die 52 größten Städte der Republik anhand von 65 Indikatoren auf ihre Zukunftsfähigkeit hin untersucht und bewertet. Im Ergebnis wurden die untersuchten Kommunen in vier Kategorien unterteilt. „Top 10“, „Herausforderer“, „Handelnde“ und „Nachzügler“. Mit Rang neun in der Erhebung landete Nürnberg somit in der Spitzengruppe und wurde nur von Landeshauptstädten und Stadtstaaten mit anderen finanziellen Möglichkeiten auf die Plätze verwiesen.

„Dass wir uns unter den Top 10 der smartesten Städte positionieren konnten, macht uns schon ein wenig stolz, ist aber zugleich auch Ansporn, unser Niveau zu halten und auf manchen Feldern noch besser zu werden“, bewertet Wolfgang Köhler, Personal- und Organisationsreferent der Stadt Nürnberg, das Ergebnis.

Besonders gut schnitt Nürnberg im Bereich der Verwaltung ab. So können die Nürnberger Bürgerinnen und Bürger eine Vielzahl von Leistungen der Stadtverwaltung mittlerweile über das Portal „Online-Dienste“ vollelektronisch von zuhause aus in Anspruch nehmen. Auch versucht die Stadt mit der Initiative „NetCity Nürnberg“ eine konsequente, IT-getriebene Modernisierungsstrategie der städtischen Strukturen voranzutreiben. Die Einrichtung eines webbasierten Anliegen- und Beschwerdemanagements, die Steigerung der Verwaltungstransparenz durch „Open Data“ sowie ein mehr an Bürgerbeteiligung durch internetgestützte Partizipationsmöglichkeiten (E-Partizipation) sind nur einige Themen, die sich die Stadt in diesem Zusammenhang zeitnah vorgenommen hat. „Ich bin davon überzeugt, dass ‚smarte‘, bürger- und unternehmensnahe Lösungen der Schlüssel sind, um den Herausforderungen einer Stadtgesellschaft der Zukunft begegnen zu können. Hier gilt es sich gut aufzustellen, um auch im internationalen Standortwettbewerb weiterhin in der Spitzengruppe vertreten sein zu können“, sagt Wolfgang Köhler.

Konkret wurden im Rahmen des Projekts „Smart Cities Benchmark Deutschland 2012“ ausgewählte gesamtstädtische Bereiche in einer großangelegten Untersuchung beleuchtet und nach intelligenten Angeboten für Bürgerschaft und Unternehmen abgefragt. Das Potenzial einer Stadt wurde dabei in den fünf Bereichen Verwaltung, Gebäude, Mobilität, Energie & Umwelt und Dienstleistungen bewertet. Zudem flossen in das Ranking Daten zur Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur ein. Dies geschah vor dem Idealbild der „Smart City“ – einer Stadt, die unter Einbeziehung von Informations- und Kommunikationstechnologie die Lebensqualität der Bevölkerung verbessern und ein nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum sicherstellen will. let

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