Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 392 / 20.04.2015

Brandschaden Schule Zugspitzstraße

Nach der kurzfristigen Schließung der Grundschule Zugspitzstraße wegen eines Brandes kann der Schulbetrieb am Dienstag, 21. April 2015, wieder aufgenommen werden. Am heutigen Montag, 20. April, wurden die Schülerinnen und Schüler entweder zu Hause, im Hort oder in anderen Übergangsmaßnahmen betreut.

Die Feuerwehr hat nach einer Brandwache das Gebäude am heutigen Montag, 20. April 2015, wieder zur weiteren Verwendung freigegeben. Turnhalle und Aula können dauerhaft nicht genutzt werden, ebenso der Computerraum und der Werkraum. Vom Brand unberührt blieben dank der schnellen Reaktion der Feuerwehr der gesamte Haupttrakt mit den Unterrichtsräumen, dem Sekretariat und der Bibliothek. Diese Räume können für den Unterricht weiter verwendet werden.

Für den Sportunterricht und die Vereinsnutzungen der Turnhalle werden derzeit noch Ausweichmöglichkeiten gesucht. Insbesondere für den Sportunterricht zeichnet sich aber bereits jetzt eine Lösung in umliegenden Schul- und einer erreichbaren Vereinssporthalle ab, die bereits ab der nächsten Woche greifen könnte.

Am Sonntag, 19. April 2015, gegen 5 Uhr bemerkten Anwohner Rauch und Qualm auf dem Schulgelände. Die Feuerwehr machte die große Turnhalle als Brandherd aus. Da es unter dem Dach schwelte und brannte und ein Ausbreiten auf das Hauptgebäude verhindert werden musste, wurden an den Übergängen der Gebäudetrakte die Dachaufbauten unterbrochen. Im Laufe des Nachmittags sind die letzten Glutnester beseitigt worden. Die Polizei ermittelt.

Bereits gestern hat die Hausverwaltung Schulen die Brandstelle mittels Bauzaun gegen unbefugtes Betreten gesichert. Heute wird der Schultrakt mit Abgrenzungswänden und Bautüren räumlich von der Brandstelle getrennt. Die Stromversorgung funktioniert bereits wieder, im Lauf des Tages werden abschließende Arbeiten vorgenommen. Temporäre Dachabdichtungen werden während der Woche veranlasst. Die Statik wurde nach dem Brand überprüft, es besteht vorerst keine Gefahr für die Standsicherheit.

Durch ein intensives Lüftungsmanagement wird die Rauchbelastung bekämpft; diese soll bis Dienstag behoben sein. Bei Untersuchungen hat die Stadt die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Unterrichtsgebäudes festgestellt. Zur Höhe des Schadens und zum weiteren Umgang mit den geschädigten Gebäuden können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.

„Ich danke allen an der Bewältigung dieses Schadensfalles Beteiligten, insbesondere aber der Feuerwehr hinsichtlich der Brandbekämpfung und Verhütung größerer Schäden, der Hausverwaltung Schulen für die schnelle Einleitung von Sicherungs- und Absperrmaßnahmen vor Ort und den zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs eingeleiteten Schritten und der Schulleitung für flexibles und professionelles Krisenmanagement“, sagt Bürgermeister Dr. Klemens Gsell. let

Stadt Nürnberg

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