Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 625 / 15.06.2015

Veranstaltungen „Nürnberg hält zusammen“

An der Kampagne „Nürnberg hält zusammen“, mit der die Stadt Nürnberg ein klares Zeichen gegen Rassismus und Rechtsradikalismus setzt, beteiligt sich auch der Bildungscampus mit zahlreichen Veranstaltungen, Vorträgen und Diskussionsrunden: Das Bildungszentrum und die Stadtbibliothek laden zu einem abwechslungsreichen Programm ein, das bis Ende des Jahres läuft.

Am Mittwoch, 24. Juni 2015, um 19 Uhr steht ein Besuch im buddhistischen Tempel Wat Thepwongsaram im Thailändischen Kulturverein e.V. in der Rothenburger Straße 39 auf dem Programm. Unter dem Motto „Die bunte Welt der Religionen“ lernen Interessierte buddhistische Regeln, Verhaltensweisen in einem Tempel sowie Informatives über das buddhistische Leben in Nürnberg und die Kulinarik kennen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um verbindliche Anmeldung wird bis Montag, 15. Juni 2015, unter www.bz.nuernberg.de mit der Kurs-Nummer 00203 gebeten.

„Junge deutsche Islamisten – hat die Bildung versagt?“ heißt die Podiumsdiskussion, die am Donnerstag, 25. Juni 2015, um 19 Uhr im Bildungszentrum, Gewerbemuseumsplatz 2, Raum 3.11, stattfindet. In den letzten Monaten zeigen sich ein Anwachsen der Radikalisierung unter jungen Muslimen und eine steigende Empfänglichkeit für salafistische Propaganda. Muss sich das deutsche Bildungssystem den Vorwurf gefallen lassen, hier nicht genug getan zu haben, in dem es den Islam zu wenig berücksichtigt und so das Feld radikalen Agitatoren überlässt? Mit diesen Fragen setzen sich Asip Kaya, Türkischer Generalkonsul Nürnberg, Dr. Türkan Kanbicak, Berufsschullehrerin und Lehrbeauftragte in Fulda, sowie Prof. Dr. Benno Hafeneger, Erziehungswissenschaftler aus Marburg, auseinander. Der Eintritt ist frei.

In der Veranstaltung „Mapping Stereotypes – Weltkarten voller Vorurteile“ findet am Freitag, 26. Juni 2015, um 16 Uhr eine Auseinandersetzung mit eigenen Vorurteilen und Stereotypen statt. Welches Wort oder Bild fällt einem als Erstes ein bei Gedanken an Italien, Mallorca oder Amerika? Basierend auf den eigenen individuellen Landkarten der Vorurteile beginnt eine Suche nach dem Blick auf die Welt. Vorgemacht hat dies Yanko Tsvetkov in seinem 2009 gestarteten Projekt „Mapping Stereotypes“, in dem er Landkarten über Vorurteile erschaffen hat: Europa aus Sicht von Deutschen, Griechen oder Russen. Die Veranstaltung findet in der Stadtbibliothek Zentrum, Gewerbemuseumsplatz 4, Ebene L0, Lernwelt, statt. Der Eintritt ist frei. alf

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