Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 1294 / 21.12.2016

Nürnberg erhält Förderbescheid für Breitbandausbau

Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas hat am heutigen Mittwoch, 21. Dezember 2016, vom Bayerischen Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Dr. Markus Söder, den Förderbescheid für die Stadt Nürnberg zum Breitbandausbau im Rahmen des bayerischen Breitbandförderprogramms erhalten.

Dr. Fraas sagt hierzu: „Dank des bayerischen Breitbandförderprogramms werden in Kürze mehr Menschen und Unternehmen in Nürnberg vom schnellen Internet profitieren. Schnelles Internet ist im Standortwettbewerb eines modernen Wirtschaftsstandorts und für die Lebensqualität als Wohnort ein bedeutender Faktor. Zudem ist schnelles Internet ein wichtiger Baustein für die ‚Smart City‘ der Zukunft.“

Im Rahmen des Breitbandförderprogramms wird das städtische Wirtschaftsreferat der Deutschen Telekom AG den Zuschlag für den Breitbandausbau in den noch unterversorgten Stadtteilen Lohe, Altenfurt, Buchenbühl, Eibach, Höfen, Kleingründlach, Krottenbach, Schafhof und im Güterverkehrszentrum Hafen erteilen. Voraussichtlich im Frühjahr 2017 kann der Ausbau beginnen.

Zur Förderung des Breitbandausbaus in Nürnberg stehen circa 983 000 Euro, davon 590 000 Euro Fördermittel des Freistaats und 393 000 Euro städtischer Eigenanteil, zur Verfügung.

Da die Fördermittel für Nürnberg noch nicht ausgeschöpft sind, geht das Förderverfahren in eine zweite Runde, um weitere unterversorgte Gebiete auszubauen. Das Wirtschaftsreferat bereitet zudem die Beteiligung an einem Förderprogramm des Bundes vor, mit dem schwerpunktmäßig der Breitbandausbau in Gewerbegebieten unterstützt werden soll.

Dr. Fraas weist darauf hin, dass das Bayerische Breitbandförderprogramm bereits vor der Verteilung der Fördermittel große Wirkung zeigt. Denn die Deutsche Telekom AG nimmt in Katzwang, Großgründlach, Neunhof, Boxdorf, Almoshof, Brunn/Birnthon, Fischbach, Altenfurt, Pillenreuth, Herpersdorf, Weiherhaus, Worzeldorf und Kornburg den sogenannten eigenwirtschaftlichen Ausbau, das heißt auf eigene Kosten, vor. Während in Katzwang der Ausbau bereits abgeschlossen ist, werden in der Schmalau ab dem dritten Quartal 2017 und in Kornburg sowie in weiteren Teilen von Brunn ab dem vierten Quartal 2017 bis zu 100 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Auch in den noch ausstehenden Bereichen wird die Deutsche Telekom den eigenwirtschaftlichen Ausbau bis Ende 2018 abschließen. let

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