Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 133 / 08.02.2017

Grippewelle: Mehr Fahrzeuge im Rettungsdienst

Die Stadt Nürnberg, die örtlichen Hilfsorganisationen (BRK, JUH, Malteser, ASB) sowie der „Zweckverband Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung“ haben sich darauf verständigt, ab sofort mehr Fahrzeuge für den Rettungsdienst in Nürnberg bereit zu stellen.

Seit dem heutigen Dienstag, 7. Februar 2017, ist ein Rettungswagen mehr als sonst im Einsatz. Ab Donnerstag wird ein zweiter zusätzlicher Rettungswagen unterwegs sein. Die Maßnahme ist zunächst bis einschließlich Freitag befristet.
Mit ihr reagieren die zuständigen Akteure nach einer Besprechung mit Bürgermeister Christian Vogel auf aktuelle, durch die Grippewelle ausgelöste Engpässe bei der Fahrzeug-Disposition der Integrierten Leitstelle Nürnberg. In Abstimmung mit den Krankenkassen konnte zudem eine Aufstockung der Fahrzeuge für den Krankentransport erreicht werden. Sollte sich die Situation bis Ende der Woche nicht entspannen, wurden Optionen vereinbart, auch in der nächsten Woche mehr Fahrzeuge als sonst für die Einsatzdisposition der Leitstelle zur Verfügung zu stellen.

Durch die Grippewelle sind aktuell mehr Einsätze als üblich durch die Leitstelle zu koordinieren. Gleichzeitig werden die Bedingungen hierfür schwieriger, weil die eingesetzten Fahrzeuge sorgsam desinfiziert werden müssen. Außerdem können längere Wege als sonst entstehen, wenn Kliniken zeitweise keinen Patienten mehr aufnehmen können. Für Krankentransporte, zum Beispiel nach der Entlassung aus einem Krankenhaus, muss daher mit Wartezeiten gerechnet werden. Hierfür wird um Verständnis gebeten. sz

Stadt Nürnberg

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