Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 682 / 28.06.2017

Erfolgsmodell mobile Radständer für Veranstaltungen

Der im Zuge der der Radverkehrskampagne „Nürnberg steigt auf“ von der Stadt Nürnberg entwickelte mobile Radständertyp kommt an: Auch bei Veranstaltern in der Region werden die Radständer immer beliebter, weil immer mehr Besucherinnen und Besucher mit dem Fahrrad kommen. Informationen rund um den Einsatz der Ständer und zu den Konditionen für Veranstalter erteilt das Verkehrsplanungsamt unter Telefon 09 11 / 2 31-49 20.

Ob Südstadtfest, Bardentreffen oder mobiles Kino – dass immer mehr Veranstaltungsbesucher mit dem Fahrrad kommen, freut insbesondere Anwohnerinnen und Anwohner rund um die Veranstaltungsorte, die vom Kfz-Verkehr entlastet werden. Doch wohin mit dem Fahrrad? Dafür gibt es seit 2012 in Nürnberg eine Lösung. Gemeinsam mit der Noris-Arbeit gGmbH hat die Stadt Nürnberg im Rahmen der Radverkehrskampagne „Nürnberg steigt auf“ einen robusten Radständertyp entwickelt. Die Module, die aus jeweils drei Anlehnbügeln bestehen und Platz für je sechs Fahrräder bieten, lassen sich einfach aufstellen sowie für den Transport und die Lagerung platzsparend zusammenklappen. Somit können in kurzer Zeit Kapazitäten für bis zu 300 Räder zur Verfügung gestellt werden.

Dass die mobilen Radständer inzwischen sogar in der Nachbarstadt genutzt werden, freut Planungs- und Baureferenten Daniel F. Ulrich: „Beim New Orleans Festival auf der Fürther Freiheit wurden die Nürnberger Module erstmalig eingesetzt. Trotz des Logos ‚Nürnberg steigt auf‘ gab es offenbar keine Berührungsängste des Fürther Publikums, denn die Radständer wurden sehr gut angenommen.“ Auch für die Fürther Kirchweih liegt der Stadt Nürnberg eine Anfrage vor.

Die Verwendungsmöglichkeiten beschränken sich nicht nur auf Veranstaltungen. Wenn kurzfristig Radständer benötigt werden, weil beispielsweise durch eine Baustelle eine Radabstellanlage weichen muss, leisten die mobilen Ständer ebenfalls gute Dienste. maj

Stadt Nürnberg

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