Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 1266 / 07.12.2017

Immer wieder sonntags „Aus Sand gebaut“

Mit der Ausstellung „Stefanie Zoche. Sand – Rohstoff. Nahrungsmittel. Mangelware.“ wirft der KOMM-Bildungsbereich noch bis 21. Januar 2018 einen Blick auf ein bislang unterbelichtetes Thema: den Rohstoff Sand. Jeden Sonntag um
16 Uhr bietet das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg im Kunsthaus im KunstKulturQuartier, Königstraße 93, unter dem Titel „Aus Sand gebaut“ eine Führung durch die Schau an. Die Teilnahme kostet 3 Euro zuzüglich zum Eintrittspreis.

Der Rohstoff Sand scheint unerschöpflich. Sand wird für den Bau von Straßen und Gebäuden sowie für die Landgewinnung jedoch in solchen Mengen verbraucht, dass er zur knappen Ressource wird. Da Wüstensand für Bauzwecke (noch) ungeeignet ist, wird insbesondere im globalen Süden Sand an Stränden und in Flüssen abgebaut. Daher ist Sand nach dem Wasser der begehrteste Rohstoff.

Die Münchner Künstlerin Stefanie Zoche geht verschiedenen Aspekten dieses Themas nach. In raumgreifenden skulpturalen Installationen und Videoarbeiten lenkt sie den Blick auf einen bislang wenig beachteten Aspekt des menschlichen Eingriffs in Geo- und Biosphäre. Ob sich die Betrachter auf einer Urlaubsreise mit Rückkehr oder vielmehr auf einer Reise ohne Wiederkehr befinden, ist eine der beunruhigenden Fragen, die die Künstlerin stellt.

Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag und Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Mittwoch von 10 bis 20 Uhr (von 18 bis 20 Uhr freier Eintritt), geschlossen ist sie am 24., 25., 31. Dezember 2017 und am 1. Januar 2018. alf

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