Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 285 / 13.03.2018

Die 68er-Bewegung in Bild, Text und Musik

Viele deutsche und internationale Literatinnen und Literaten haben die Stimmung und Strömungen der 68er-Bewegung in ihren Texten verarbeitet und wiederaufleben lassen – und so zur Entstehung des „Mythos 68“ beigetragen. Am Dienstag, 20. März 2018, um 19.30 Uhr liest Kammerschauspielerin Adeline Schebesch ausgewählte Texte zur Musik aus der Zeit. Der Eintritt zu „Wie ‚klingen‘ die 68er?“ im Neuen Museum, Eingang Klarissenplatz, kostet 8 Euro, mit Nürnberg-Pass 4 Euro.

Eine Anmeldung für die Veranstaltung (Kurs Nr. 00081) in Kooperation mit dem Neuen Museum – Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg ist unter www.bz.nuernberg.de oder im BZ-Servicebüro, Gewerbemuseumsplatz 1, möglich. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

Als Jahr der Studentenbewegung ist 1968 im geschichtlichen und kulturellen Gedächtnis Deutschlands fest verankert. Wenigen Protestbewegungen kann man nachsagen, dass sie eine ganze Generation prägten und ihr sogar ihren Namen gaben. Doch die 68er-Bewegung entwickelte gerade in den Folgejahren einen immensen Einfluss, den man bis heute mit der gesamten Epoche verbindet: Studenten politisierten sich in großer Zahl, der Terrorismus der RAF veränderte die Bundesrepublik nachhaltig, freie Liebe wurde zu einem großen Thema und neue kollektive Lebensformen entstanden. Michael Ströll, dem Nürnberger Publikum aus Projekten wie „GoHo-Hobos“, „Buddy & the Huddle“ und „Hemdendienst“ bekannt, schafft mit passender Musik und Bildimpressionen den Rahmen für diesen literarischen Abend.

Zwei weitere Veranstaltungen der Reihe „68er-Bewegung und ihre Folgen“ zu den Themen Mode und Frauenbewegung stellen die Frage nach dem Erbe von 1968 in Gegenwart und Zukunft. Weitere Informationen dazu sind auf der Internetseite des Bildungszentrums zu finden. jos

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