Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 1158 / 12.11.2018

Bilanz der Kampagne „Falschparken kostet Leben!“

Auf 50 Plakatwänden entlang der Nürnberger Ausfallstraßen wirbt die Feuerwehr der Stadt Nürnberg derzeit für mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Die Plakate rufen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dazu auf, Rettungswege und Feuerwehrzufahrten freizuhalten und Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdiensten nicht zu behindern. Denn oft entscheiden nur wenige Sekunden über Leben oder Tod – Sekunden, die die Retter auf dem Anfahrtsweg verlieren. Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehr gehen die entscheidenden Sekunden aber verloren, wenn in zweiter Reihe geparkt wird, Falschparker enge Kreuzungen unpassierbar machen oder Feuerwehrzufahrten und Sperrflächen zugestellt sind.

Flankiert wurde die Plakataktion durch gemeinsame Schwerpunktkontrollen von Polizei und Kommunaler Verkehrsüberwachung vom 6. bis zum 8. November 2018. Allein an diesen drei Tagen stellten die Ordnungshüter und Verkehrsüberwacher insgesamt 1 125 Verwarnungen mit Zahlungsaufforderungen wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung aus. 43 Mal wurde das Parken in Feuerwehranfahrtszonen geahndet. Zusätzlich wurden 27 Entfernungsaufforderungen, sogenannte Rotpunkte, angebracht und eine Straftat wegen „Trunkenheit im Verkehr“ festgestellt.

Die Kampagne und Schwerpunktaktion stieß auf eine große Resonanz sowohl in den sozialen Netzwerken als auch bei den Medien. „Dieses enorme Interesse hat mich schon überrascht. Es zeigt somit deutlich auf, wo die Nürnbergerinnen und Nürnberger der Schuh drückt. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass Appelle an die Rücksichtnahme alleine nicht ausreichen. Ich danke all den Beschäftigten und Beamten, die mit der Kampagne beschäftigt waren und sind, für Ihren Einsatz“, sagt Nürnbergs Bürgermeister Christian Vogel. Er ist sich mit der Nürnberger Polizei, der Verkehrsüberwachung und dem Baureferat darüber einig, dass eine Wiederholung der Aktion notwendig ist und kündigte an, die Beteiligten wieder an einen Tisch zu bringen. tom

Stadt Nürnberg

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