Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 1289 / 14.12.2018

Zwetschgermoh für die schönsten Stände

Bürgermeister Christian Vogel hat am heutigen Freitag, 14. Dezember 2018, die drei schönsten Buden auf dem Christkindlesmarkt mit dem Zwetschgermoh in Gold, Silber und Bronze prämiert. Die höchste Auszeichnung ging an den Stand von Ursula Leyk aus Rothenburg ob der Tauber mit Keramik-Lichthäusern. Auf Platz zwei kam die Bude mit Papeterie und Buchbindereiartikel von Frederic Renschler aus Nürnberg. Den bronzenen Zwetschgermoh erhielt der Stand von Marion Begas aus Neumünster (Schleswig-Holstein) mit handgemachter Keramik. Zum fünften Mal wurde zusätzlich ein Publikums-Zwetschgermoh verliehen. Er ging an Klaus Schrödel mit seinem Zwetschgermoh-Stand.

Seit 1981 prämiert die Stadt Nürnberg die schönsten Buden alljährlich mit dem Zwetschgermoh in Gold, Silber und Bronze. Auch heuer hat die Jury nach eingehender Begutachtung die drei attraktivsten Stände der insgesamt 186 Verkaufseinrichtungen am Christkindlesmarkt ausgewählt.

Der goldene Zwetschgermoh in Gold ging heuer an Ursula Leyk am Standplatz Nummer 97 mit ihrer Präsentation von Keramik-Lichthäusern. Ursula Leyk ist mit Ihrem Angebot seit 1988 am Christkindlesmarkt vertreten. Jedes einzelne Leyk-Haus ist ein Unikat. Die Jury urteilte: „Schon beim Betrachten dieses Stands kommt Weihnachtsstimmung auf. Das Gesamtbild wird bestimmt von den unverwechselbaren Produkten, dem zahlreichen Lichterschein vor warm-rotem Hintergrund. Der Stand wurde bereits 1991 mit dem Silbernen Zwetschgermoh ausgezeichnet. Es ist besonders zu würdigen, dass sich die Betreiberin nicht auf diesem Erfolg ausgeruht, sondern ihre Präsentation kontinuierlich verbessert hat. Insgesamt überzeugt der Stand durch seinen vorbildhaften Gesamteindruck.“

Den Zwetschgermoh in Silber sprach das Auswahlgremium Frederic Renschler aus Nürnberg zu. Am Standplatz Nummer 129 bietet er Papeterie und Buchbindereiartikel an. Er ist heuer das erste Mal auf dem Christkindlesmarkt vertreten und hat die Jury gleich für sein überlegtes Konzept der „Papierstadt Nürnberg“ eingenommen: „Dieser Stand hebt sich unübersehbar von anderen Buden allein dadurch ab, dass die Frontwand aus unzähligen Buchrücken besteht. Das ist aufwändig gemacht und lädt die Passanten regelrecht zum Nähertreten ein. Auf engstem Raum und Fläche kommen die hochwertigen Produkte perfekt zur Geltung. Ein innovativer Stand, der in jeder Hinsicht anspricht.“

Den Zwetschgermoh in Bronze erhielt der Stand Nummer 29 von Marion Begas aus Neumünster, die handgefertigte Keramik anbietet. Marion Begas ist mit ihren Artikeln seit 2016 auf dem Christkindlesmarkt vertreten. Die Jury kam zum Urteil: „Retro ist in. Das ist an diesem Stand deutlich zu erkennen. Dabei inszeniert die Beschickerin ihre vergleichsweise kleinen Waren äußerst geschickt. Der ganze Stand wird ausgenützt, ohne dass er überladen wirkt. Dabei stimmt jedes Detail – bis hin zur Kleidung der Verkäuferin. Die Jury meint zu diesem Stand: So klein, so schön.“

Der Preisverleihung ging wie immer die kritische Begutachtung aller Christkindlesmarktbuden durch die Jury voraus. Dem Gremium gehören traditionell die Leiterinnen und Leiter des Marktamts, der Congress- und Tourismus-Zentrale, des Presseamts, des Spielzeugmuseums und ein Vertreter des Hochbauamts an.

Zum fünften Mal konnten in diesem Jahr auch alle Christkindlesmarkt-Fans über ihre Lieblingsbude auf dem Christkindlesmarkt abstimmen. Die Wahl des Publikums-Zwetschgermohs erfolgte ausschließlich online unter www.christkindlesmarkt.de/zwetschgermoh. Dort konnten die Besucherinnen und Besucher eine Bude nach Nummer und Name auswählen. Zur Information war der Budenplan verlinkt. Über die sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Google+ wurde mehrfach zur Wahl aufgerufen, die vom 30. November bis zum 12. Dezember lief. In einem engen Rennen konnte sich Klaus Schrödel mit 130 Stimmen für seine Bude mit der Standnummer 152 unweit des Schönen Brunnens als Sieger durchsetzen. Er bietet in seinem Zwetschgermoh-Stand auch ausgefallene Zwetschgenmänner an. Insgesamt wurden 526 Stimmen für rund 50 verschiedene Stände abgegeben. sz

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