Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 142 / 12.02.2020

„Netz gegen Armut“ sammelt Schulmittel

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly ruft in diesem Jahr zum 14. Mal in Folge Nürnberger Unternehmen zur Spende von Schulmitteln auf. Gebraucht werden Sachspenden, etwa sehr gut erhaltenes, neuwertiges Schulmaterial wie Schultüten, Scheren, Schultaschen, Stifte, Mappen, Hefte, Lern-CDs, Bücher, Sportsachen und ähnliches. Das Nürnberger „Netz gegen Armut“, ein Kooperationsnetz der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege und privater Initiativen sowie verschiedener Nürnberger Unternehmen, initiiert die Schulmittelaktion.  
 
Das Bayerische Rote Kreuz (BRK), Kreisverband (KV) Nürnberg-Stadt, trägt die Sach- und Geldspenden zusammen, um Kinder im Grundschulalter aus Familien mit wenig Einkommen mit Schulmaterialien zu unterstützen. Firmen, aber auch Privatpersonen, die Material spenden möchten, können sich unter der Telefonnummer 09 11 / 53 01–2 21 von Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr direkt mit dem BRK in Verbindung setzen.  
 
Geldspenden können ebenso an das BRK KV Nürnberg-Stadt unter dem Stichwort „Schulmittelaktion Projekt 33901“ überwiesen werden auf das folgende Konto bei der Sparkasse Nürnberg: IBAN DE 85 7605 0101 0001 0381 50, BIC SSKNDE77XXX. Davon kauft das BRK ergänzend neue Schulsachen, die es zusammen mit den neuwertigen, gebrauchten Dingen vom 17. Juni bis 19. Juni 2020 an nachweislich Bedürftige ausgibt. Der aktuelle Nürnberg-Pass des Kindes ist vorzulegen.
 
Die Aktion hatte bereits in den vergangenen Jahren eine große Nachfrage.
In Nürnberg sind rund 5 000 Kinder im Grundschulalter auf Sozialleistungen angewiesen und haben einen Nürnberg-Pass. Das Schulmaterial können Grundschulkinder, deren Eltern/Familien über ein geringes Einkommen verfügen und einen Nürnberg-Pass haben, ergänzend zu den Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket in Anspruch nehmen. Kinderarmut wird auch durch unzureichende Lern- und Schulmittelausstattung sichtbar. „Der Erfolg der Schulmittelsammlung ist auf die Unterstützung durch die Zivilgesellschaft angewiesen – auf engagierte Bürgerinnen und Bürger, die zur Bekämpfung der Kinderarmut beitragen, auf Organisationen, Institutionen und Unternehmen, die materielle Hilfe leisten“, sagt Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly.   boe

Stadt Nürnberg

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