Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 323 / 24.03.2020

Coronavirus: Aktuelle Fallzahlen und Hinweise zur Müllentsorgung

Bis Dienstag, 24. März 2020, 15.30 Uhr, waren dem Gesundheitsamt 134 positiv getestete Personen gemeldet, davon sind elf Personen inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen worden. Vier infizierte Menschen befinden sich in stationärer Behandlung. In häuslicher Quarantäne sind aktuell rund 910 Kontaktpersonen der Kategorie 1.
 
Medizinische Tests auf das Coronavirus führen die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) und das städtische Gesundheitsamt durch. Dies passiert nur nach Aufforderung. Es werden nur Personen getestet, die Symptome haben.
 
Verdachtspersonen, die sich in einem vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet aufgehalten haben, Kontakt zu einem positivgetesteten Corona-Fall hatten und leichte Symptome, wie leichtes Fieber und/oder leichten Husten, an sich feststellen und sich sorgen, am CoronaVirus erkrankt zu sein, müssen sich

  • telefonisch an einen Arzt wenden oder
  • den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen.

 
Es kommt aktuell zu längeren Wartezeiten bei der Rufnummer 116 117. Falls Anrufe nicht sofort entgegengenommen werden können, ist die Nummer mehrmals zu wählen, bis ein Kontakt zustande kommt. Es ist nicht erlaubt, einfach in eine Notaufnahme zu gehen oder in eine Arztpraxis.

 Der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN) weist darauf hin, dass die sechs städtischen Wertstoffhöfe Mitte (Am Pferdemarkt 23), Nord (Haeberleinstraße 7), Ost (Kallmünzer Straße 12), Fischbach (Dickenstraße 3), Katzwang (Strawinskystraße 39), und Boxdorf (Würzburger Straße 17), weiterhin geöffnet bleiben. Der kurzfristig erhöhte Anlieferungsdruck hat sich normalisiert. Informationen zu den Öffnungszeiten sind im Internet abrufbar unter https://www.nuernberg.de/internet/abfallwirtschaft/wertstoffhoefe_adressen.html.
 
Die Reststoffdeponie Süd am Marthweg 201 ist bis auf weiteres geschlossen. Die Problemmüllsammlung durch das Schadstoffmobil ist ebenfalls ausgesetzt. Das Personal aus diesen Stellen wird zur Restmüllabfuhr herangezogen.
 
Gleiches gilt für die sieben städtischen Gartensammelstellen. Größere Mengen an Gartenabfällen sollen möglichst im Schatten auf dem Grundstück gelagert werden, bis die Gartenabfallsammelstellen wieder öffnen und die Ausgangsbeschränkungen wieder aufgehoben sind.
 
Die Entleerung der Bioabfallbehälter wird bis auf weiteres 14-tägig durchgeführt. Bioabfallbehälter dürfen nur für Küchenabfälle wie Obst- und Gemüseabfälle, Eierschalen, Kaffee- und Teefilter, Teebeutel und Käse verwendet werden. Speiseabfälle wie zum Beispiel Fleisch, Fisch, Wurst, Knochen oder Gräten gehören grundsätzlich nicht in die Biotonne, sondern in den Restmüllbehälter. Es wird darum gebeten, möglichst wenig Gartenabfälle in den Bioabfallbehälter zu geben, um zusätzliche Kapazitäten zu gewinnen.  
 
Falls größere Bioabfallbehälter benötigt werden, bietet der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN) gegen eine geringe Gebühr die Biotonne extra an, die von den Grundstückseigentümern beziehungsweise Hausverwaltungen beim Behälterservice des ASN unter Telefon 09 11 / 2 31 - 40 14 oder - 40 24 sowie per E-Mail unter behaelterservice@stadt.nuernberg.de beantragt werden können.
 
Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg leert alle 6 800 Abfalleimer im Stadtgebiet einmal täglich.

 Aktuelle Informationen rund um das Coronavirus veröffentlicht die Stadt Nürnberg im Internet unter http://coronavirus.nuernberg.de/.
 
Das Bürgertelefon der Stadt Nürnberg unter der Rufnummer 09 11 / 6 43 75-8 88 ist von Montag bis Sonntag von 8.30 bis 16 Uhr besetzt.
 
Die Wirtschaftsförderung Nürnberg hat Informationen für Unternehmen zusammengestellt unter https://www.nuernberg.de/internet/wirtschaft/.

Stadt Nürnberg

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Dr. Siegfried Zelnhefer

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