Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 796 / 13.08.2020

Brandgefahr auf den städtischen Friedhöfen

Der sehr warme Sommer hat auch die städtischen Friedhöfe fest im Griff. Durch die anhaltende Trockenheit besteht auf den Grasflächen und vor allem in den Kiefernbeständen, die es insbesondere am Südfriedhof und in Reichelsdorf gibt, eine nicht zu unterschätzende Brandgefahr. Deshalb ist es extrem gefährlich, Grablichter mit offener Flamme aufzustellen.
 
Friedhofsbesucher, die die beliebten Wachs- oder Ölkerzen in roten oder farblosen Plastikbehältern aufstellen und entzünden, schaffen eine Gefahrenquelle. Der extremen Sonne und Hitze ausgesetzt, können die nicht sehr standfesten Grablichter weich werden, einknicken, auslaufen oder durch äußere Einwirkung wie durch Windböen oder Tiere umfallen und leicht entzündbares Material wie trockenes Gras, Kiefernnadeln oder bereits fallenden Blätter in Brand setzen. Schnell kann sich ein Brand entwickeln, der den Baumbestand angreift und zu großen Schäden führt. An Urnenwänden entstehen durch auslaufendes Öl oder Wachs schwer zu beseitigende Verunreinigungen.
 
Die Friedhofsverwaltung hat deshalb im Interesse der Sicherheit und Ordnung ab sofort untersagt, dass bei hohen sommerlichen Temperaturen Grablichter mit offener Flamme auf den städtischen Friedhöfen aufgestellt werden dürfen. Werden Grablichter gefunden, werden diese entfernt. Wenn das Wetter nicht mehr extrem heiß ist, sind auch echte Grablichter wieder erlaubt.
 
Im Übrigen appelliert Gerhard Kratzer, Leiter der Friedhofsverwaltung, eindringlich an alle Besucherinnen und Besucher: „Bitte verzichten Sie in der anhaltenden Phase der extremen Trockenheit auf Grablichter.“    let

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