Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 900 / 15.09.2020

Nürnberg profitiert von der „Hightech-Agenda Plus“

Oberbürgermeister Marcus König und Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas begrüßen die am Montag, 14. September 2020 von der Bayerischen Staatsregierung beschlossene „Hightech Agenda Plus“. Sie erwarten von der Agenda weitere wirtschaftliche und wissenschaftliche Impulse für Nürnberg und die gesamte Region. 
 
Angesichts der Folgen der Corona-Krise zieht der Freistaat Bayern die avisierten Maßnahmen aus der vor einem Jahr beschlossenen Hightech Agenda vor und investiert zusätzliche 900 Millionen Euro in Zukunftstechnologien wie Luft- und Raumfahrt, Life Sciences, Quanten- und Wasserstofftechnologie. Unter anderem hat der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder einen Schwerpunkt für WasserstoffSchwerlastmobilität in Nürnberg und Herzogenaurach angekündigt 
 
Oberbürgermeister Marcus König sagt hierzu: „Der Freistaat Bayern setzt mit der ,Hightech Agenda Plus‘ ein deutliches Signal im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Nürnberg und die gesamte Region als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort profitieren von den vorgezogenen Investitionen in die Universitäten und Hochschulen und den Programmen für Zukunftstechnologien. Ich erwarte mir insbesondere Impulse für unsere Region als Automotive-Standort.“  
 
Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas sagt: „Nürnberg und die gesamte Region setzen auf Zukunft und Innovation. Darunter das Thema Wasserstoff, das sich nun in einem millionenschweren Wasserstoffcluster Europäische Metropolregion Nürnberg niederschlägt. Im Rahmen der angewandten Forschung wird das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS mit Standorten in Nürnberg und Erlangen voraussichtlich im Bereich Künstliche Intelligenz und Mobilfunktechnologien weiter gestärkt. Wir erwarten zudem, dass sich unsere Städteachse auch an den Themen Quantentechnologie und Digitalisierung umfassend beteiligen kann. Die Forschung an Quantentechnologien wird künftig auch ein Schwerpunkt der neuen Technischen Universität Nürnberg sein.“  
 
Bereits im Juni 2020 hatte das Wirtschaftsforum der Städteachse Nürnberg - Fürth - Erlangen - Schwabach (in dem die Wirtschaftsreferenten der vier Städte, die Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken, die Handwerkskammer Mittelfranken und der DGB Mittelfranken zusammenwirken) Zukunftsprojekte für die Städteachse aus den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Gesundheit vorgeschlagen. 
 
Fraas und König begrüßten zudem die Entscheidung, für den zweiten  Bauabschnitt des Zentrums für seelische Gesundheit am Klinikum Nürnberg Nord 75,41 Millionen Euro bereitzustellen.   fra

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