Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 1276 / 19.12.2020

Impfstart nach den Weihnachtsferien

Die Stadt Nürnberg bereitet sich auf einen Beginn der Schutzimpfungen gegen COVID-19 nach den Weihnachtsfeiertagen vor. Derzeit ist noch unbekannt, wie viel Impfstoff mit der ersten Lieferung in Bayern eintreffen wird und wie viel Impfstoff in Nürnberg zunächst gespritzt werden kann. Die Anzahl der Impfdosen wird in der ersten Phase begrenzt sein.

Auf Grundlage der von Gesundheitsminister Jens Spahn vorgelegten Verordnung finden in Nürnberg die ersten freiwilligen Impfungen in Seniorenheimen und Krankenhäusern statt. Begonnen werden soll mit Seniorenheimen, die bereits von COVID-19 betroffen sind. Die mobilen Teams der IZ Bayern GmbH werden vor Ort die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeitenden der Pflegeeinrichtungen impfen.

Im gleichen Zuge sollen Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Personal, das einem besonders hohen Risiko einer COVID-19-Infektion in den Intensivstationen und Notaufnahmen der Krankenhäuser in Nürnberg ausgesetzt sind, geimpft werden. Damit soll dazu beigetragen werden, dass diese Bereiche zur medizinischen Versorgung der Nürnbergerinnen und Nürnberger aufrechterhalten werden können. Die Akutkliniken im Rettungsdienstbereich Nürnberg hatten zuletzt berichtet, nicht mehr länger eine vollumfängliche akutmedizinische Versorgung der Bevölkerung vorhalten zu können, wenn sich die Infektionszahlen weiterhin in dem Tempo entwickeln.

Derzeit gibt es noch keinen Überblick über den weiteren Lieferungsumfang und -turnus nach der ersten Impfstoff-Lieferung. Deshalb ist offen, wann die Impfungen von Nürnbergerinnen und Nürnbergern über 80 Jahren (Gruppe 1) starten können, die nicht in Pflegeeinrichtungen leben. Die Impfungen könnten jederzeit beginnen, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Das stationäre Impfzentrum Nürnberg in der Halle 3C im Messezentrum, Messezentrum 1, ist betriebsbereit.

Voraussichtlich Mitte Januar 2021 wird das vom Freistaat Bayern beauftragte Online-Tool zur Verfügung stehen, das eine Terminvergabe für die Impfungen auf elektronischem Wege ermöglicht. Darüber hinaus wird es ein Call-Center geben, bei dem per Telefon die Reservierung eines individuellen Impftermins vorgenommen werden kann. Die Stadt Nürnberg wird so bald wie möglich den Zugang zum Anmeldetool und die Telefonnummer des Call Centers bekanntgeben. Mit der Anmeldung wird ein Aufklärungsmerkblatt und weitere Informationen zum Impfvorgang zum Download bereitgestellt oder nach einer telefonischen Reservierung zusammen mit der Terminbestätigung per Post zugesandt.

Bei der Impfung sollte neben dem Personalausweis oder Reisepass der Impfpass mitgebracht werden, in dem die Impfung dokumentiert werden kann. Erforderlich ist auch die Vorlage des Impfbogens. Dieser kann bei einer Anmeldung über das Online-Tool heruntergeladen, ausgefüllt und ausgedruckt werden. Das Call-Center, das telefonisch die Anmeldungen zur Impfung entgegennimmt, versendet den Impfbogen zusammen mit den anderen Unterlagen postalisch. Wichtig ist es, den online oder handschriftlich ausgefüllten Impfbogen mitzubringen, da dieser einen QR-Code enthält. Dieser muss auf dem Smartphone vorgewiesen beziehungsweise in ausgedruckter Form am Eingang zum Impfzentrum beim Check-in vorgelegt werden.

Spätestens drei Wochen nach dem ersten Termin ist eine Wiederholung der Impfung notwendig. Deshalb werden bei der Terminvergabe für die Schutzimpfung gleich zwei Termine vereinbart.

Das Impfzentrum der Stadt Nürnberg in der Messehalle 3 C ist unter anderem durch den U-Bahnhof Nürnberg Messe optimal an den ÖPNV angebunden. Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es in unmittelbarer Nähe. Das Parkdeck Süd liegt neben der Halle 3C. Die Wege vom U-Bahnhof und vom Parkdeck zum Impfzentrum sind ausgeschildert.

Wichtige Informationen rund um die Impfung gegen Covid-19, zum Nürnberger Impfzentrum und zu Corona sind unter www.nuernberg.de jederzeit abrufbar.

Stadt Nürnberg

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Andreas Franke

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