Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 24 / 14.01.2021

Instandsetzung der Dr.-Gustav-Heinemann-Brücke

Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) beginnt am Montag, 25. Januar 2021, mit der Instandsetzung der Dr.-Gustav-HeinemannBrücke über den Wöhrder See zwischen der Dr.-Carlo-Schmid-Straße und der Ostendstraße in Mögeldorf. Die Arbeiten der ersten Hälfte sollen im September 2021 abgeschlossen werden. Anschließend wird bis Herbst 2022 die zweite Seite saniert. Die Ausführung der Arbeiten ist zeitlich auf weitere, auch nicht-städtische, Baumaßnahmen in diesem Stadtgebiet abgestimmt. Die Brücke bleibt während der Sanierung für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer nutzbar.
 
Zuerst wird die Brückenhälfte der Fahrtrichtung Süd, in Richtung Mögeldorf, instandgesetzt, anschließend die Brückenhälfte in Fahrtrichtung Nord. Der Verkehr wird dafür auf die jeweils andere Seite umgelenkt, so dass die Querung des Wöhrder Sees mit einer Fahrspur pro Richtung möglich bleibt.  
 
In der ersten Bauphase wird Radfahrerinnen und Radfahrern in Richtung Süden eine Umleitung über die DB-Brücke sowie die Apinus- und die Wagenseilstraße empfohlen. Diese beschilderte Umleitung ohne zusätzliche Ampeln soll den einzigen verbleibenden Geh- und Radweg auf der gegenüberliegenden Seite der Brücke entlasten. Fußgänger können die Brücke durchgehend nutzen. Ab der zweiten Bauphase steht auf dem dann fertiggestellten Teilstück ein ausreichend breiter Bereich für den Fuß- und Radverkehr zur Verfügung.  
 
Für die Sanierung muss der Fuß- und Radweg auf dem Johann-SoergelWeg zeitweise gesperrt werden: einmal im Sommer 2021, einmal im Frühjahr 2022. Die genauen Zeiten werden rechtzeitig auf www.soer.nuernberg.de bekanntgegeben. Eine Umleitung für Fußgänger und Radfahrer wird entlang der Dr.-Carlo-Schmid-Straße ausgeschildert.
 
Die Brücke ist grundlegend sanierungsbedürftig. Durch die defekte, undichte Übergangskonstruktion und durch defekte Entwässerungseinrichtungen dringt Wasser ein, das den Beton schädigt. Daneben liegen alters- und verschleißbedingte Schäden vor. Vor dem nördlichen Widerlager befindet sich eine Unterführung des Uferradwegs, diese wird zeitgleich mit den Überbauten saniert.
 
Im Zuge der Sanierung werden die Rad- und Gehwege von bisher 2,80 auf 4,80 Meter verbreitert, dabei bleibt es bei zwei Fahrspuren pro Richtung für Kraftfahrzeuge. Zukünftig wird die Bushaltestelle an der  Dr.-Carlo-Schmid-Straße nordöstlich der Brücke an die Fahrbahn vorverlegt. Der Radverkehr wird auf einer eigenen Spur dahinter geführt, um Konflikte zwischen Radverkehr und ÖPNV-Nutzern und -Nutzerinnen zu vermeiden.  
 
Die Anlieger werden auch durch eine Anliegerinformation über die Sanierung informiert.    let

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