Nürnberg ist Halbmillionenstadt und Nürnberg wächst – bei rückläufigen Geburtenzahlen ein Phänomen, das von einer stetig wachsenden Zuwanderung, vor allem aus Nordbayern und dem übrigen Bayern, herrührt. Mit der Einwohnerzahl stieg auch die Durchschnitts-Nettomiete von 5,50 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2004 auf 6,17 Euro im Jahr 2010.
Nach einigen Jahren Stillstand nimmt die Bautätigkeit seit 2004 in Nürnberg stetig zu. Die Grundstückspreise erhöhten sich 2009 um zwei bzw. sieben Prozent gegenüber dem Jahr 2008. Je nach Lage betrugen sie zwischen 150 und 620 Euro pro Quadratmeter für Ein- und Zweifamilienhäuser und zwischen 190 und 750 Euro pro Quadratmeter für Mehrfamilienhäuser.
Freistehende Einfamilienhäuser im Bestand wurden zwischen 190 000 und 590 000 Euro gehandelt. Für gebrauchte Reihen- und Doppelhäuser zahlten die Käufer je nach Lage zwischen 150 000 und 290 000 Euro. Bei Eigentumswohnungen bewegten sich die Quadratmeterpreise beim Erstverkauf zwischen 2100 und 3000 Euro, beim Wiederverkauf zwischen 1100 und 2000 Euro.