Nürnberg ist Halbmillionenstadt und Nürnberg wächst – bei rückläufigen Geburtenzahlen ein Phänomen, das von einer stetig wachsenden Zuwanderung, vor allem aus Nordbayern und dem übrigen Bayern, herrührt. Mit der Einwohnerzahl stieg auch die Durchschnitts-Nettomiete von 4,71 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2000 auf 5,50 Euro im Jahr 2004.
Nach einigen Jahren Stillstand nimmt die Bautätigkeit seit 2004 in Nürnberg wieder zu. Die Bodenwerte für Wohngrundstücke für Mehrfamilienhäuser zeigten 2004 eine rückläufige Tendenz. Je nach Lage betrugen sie zwischen 340 und 570 Euro pro Quadratmeter, für Ein- und Zweifamilienhäuser zwischen 300 und 490 Euro pro Quadratmeter.
Freistehende Einfamilienhäuser wurden zwischen 235 000 und 560 000 Euro gehandelt. Für Reihenhäuser zahlten die Käufer je nach Lage zwischen 180 000 und 235 000 Euro. Bei Eigentumswohnungen bewegten sich die Quadratmeterpreise beim Erstverkauf zwischen 1 900 und 2 400 Euro, beim Wiederverkauf zwischen 1 000 und 1 700 Euro.