Die Stadt Nürnberg wurde zum 17.05.2011 in das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aufgenommen. Dieses Programm zur Prävention von Rechtsextremismus und zur Förderung von Demokratie und Interkulturalität zielt darauf ab, mit einem Lokalen Aktionsplan (LAP) ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz vor Ort in Nürnberg zu fördern.
Lokale Aktionspläne sind konkrete, vor Ort ausgearbeitete Konzepte, die Vielfalt, Toleranz und Demokratie stärken sollen.
Hier sind die Kommune und lokale Akteure der Zivilgesellschaft – von Kirchen über Vereine und Verbände bis hin zu engagierten Bürgern – gefordert. Sie entwickeln gemeinsam Strategien und Modellprojekte für Toleranz und Vielfalt, für demokratisches Handeln und gegen extremistische, fremdenfeindliche und antisemitische Tendenzen vor Ort.
Die Federführung für die Umsetzung in Nürnberg liegt beim städtischen Menschenrechtsbüro. Gemeinsam mit Ihnen soll der Lokale Aktionsplan in den nächsten drei Jahren in folgenden Bereichen umgesetzt werden.
Die Stadt Nürnberg strebt an, allen ihren Bürgern einen effektiven Schutz vor Diskriminierung zu bieten.
In Nürnberg soll eine Kultur, in der die Menschenrechte verstanden, respektiert und verteidigt werden etabliert werden.
Die Kommunen und Organisationen sollen in ihrem Engagement gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg gestärkt werden.
Um den Lokalen Aktionsplan in Nürnberg zu entwickeln und umzusetzen, sind Sie – als lokale Akteure der Zivilgesellschaft – aufgerufen, gemeinsam Konzepte und Strategien zur Demokratieentwicklung und für die nachhaltige Stärkung lokaler Bündnisse vor Ort zu entwickeln.
Sie haben die Chance, den Lokalen Aktionsplan mit Ihren Ideen und Konzepten auszugestalten und in Nürnberg umzusetzen.
Termine zu den aktuellen Informationsveranstaltungen und Hilfestellungen für die Antragsformulare finden Sie auf dieser Seite unter dem Menüpunkt "Termine". Sollten Sie weitere Fragen haben, beantworten die Koordinierungsstellen diese gerne.