Stadt Nürnberg
Nachrichten aus dem Rathaus
   
Nr. 36 / 18.01.2012

Holocaustgedenktag am 27. Januar 2012

 

Zum 67. Mal jährt sich am Freitag, 27. Januar 2012, der Tag, an dem das Konzentrationslager Auschwitz von Soldaten der Roten Armee befreit worden ist. An den Jahrestag erinnert eine zentrale Gedenkfeier in der Reformations-Gedächtnis-Kirche am Berliner Platz um 19.30 Uhr, zu der das evangelische Dekanat Nürnberg mit der Israelitischen Kultusgemeinde, der katholischen Stadtkirche und der Stadt Nürnberg Bürgerinnen und Bürger einlädt.

Die jüngsten Erkenntnisse über die rechtsextreme Szene zeigen, wie elementar der Einsatz für mehr Toleranz und für eine lebendige Erinnerungskultur auch bei den kommenden Generationen ist, damit der verbrecherische nationalsozialistische Massenmord nicht in Vergessenheit gerät. Die öffentliche Gedenkfeier will dazu einen Beitrag leisten. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Arno Hamburger und Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern gehen dabei der Frage nach den Folgen des Holocausts für die Gegenwart nach. Den Abend, den das Prodekanat Nord und das Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg organisieren, gestalten Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Löhe-Schule. Sie drücken ihre sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem Holocaust in Dialogen, Statements, einem Kurzfilm wie auch durch musikalische Beiträge aus. Durch die Beteiligung jüdischer Jugendlicher bekommt die Frage, was der Holocaust für junge Menschen in Deutschland heute bedeuten kann, besonderes Gewicht. maj

 
 

 
Von der Schülerin Tanja Ermer von der Wilhelm-Löhe-Schule gestaltete Veranstaltungsplakat
 
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