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Feiern mit Tradition: Kirchweihen in Nürnberg

Wenn die „Kärwaboum“ den Kirchweihbaum aufgestellt haben, sieht man es schon von Weitem: Es ist wieder Kirchweih! Viele Nürnberger Stadtteile feiern sie. Die Saison reicht in der Regel von Ende April bis Ende September. Was früher ein religiöses Fest war, zeigt heute eher den Zusammenhalt innerhalb eines Stadtteils. So hat jede „Kärwa“ ihren ganz individuellen Charakter, genau wie die Stadtteile selbst. Die Programme der Kirchweihen erscheinen meist recht kurzfristig. Sobald uns die Infos vorliegen, veröffentlichen wir sie hier.


Termine 2021

Die Stadtteil-Kirchweihen fanden 2020 wegen Corona nicht statt. Freuen Sie sich stattdessen auf nächstes Jahr. Die Kirchweihtermine stehen schon fest.


Termine 2020

Mai

abgesagt

Schweinau

abgesagt

Mögeldorf

abgesagt

Zerzabelshof

abgesagt

Laufamholz


Juni

abgesagt

Gostenhof

abgesagt

Nordostbahnhof

abgesagt

Großreuth h.d.V.

abgesagt

Lohe

abgesagt

Eibach

abgesagt

St. Johannis

abgesagt

Gebersdorf

abgesagt

Kleinreuth h.d.V.

abgesagt

Gartenstadt


Juli

abgesagt

Wetzendorf

abgesagt

Schniegling

abgesagt

Kleinreuth bei Schweinau

abgesagt

Großreuth bei Schweinau

abgesagt

Kornburg

abgesagt

Buch

abgesagt

Almoshof

abgesagt

Altenfurt

abgesagt

Buchenbühl

abgesagt

Boxdorf

abgesagt

Mühlhof

abgesagt

Brunn

abgesagt

Ziegelstein

abgesagt

Reichelsdorf

abgesagt

Fischbach

abgesagt

Worzeldorf


August

abgesagt

Höfles

abgesagt

Großgründlach

abgesagt

Langwasser

abgesagt

Katzwang

abgesagt

Wöhrd


September

abgesagt

Schnepfenreuth

abgesagt

Neunhof

abgesagt

Kraftshof

abgesagt

St. Leonhard


So feiern die Stadtteile

In St. Johannis gibt es weder Baum, noch Kirchweihverein, dafür organisieren Schausteller, Kirche und Bürgerverein ein Programm mit Führungen, Ausstellungen und vielem mehr. Eine Besonderheit ist die „FriedensKinderKirche“ im Autoscooter.

Auch St. Leonhard kommt ohne Kirchweihbaum aus. Dafür schätzen die Besucher die idyllische Atmosphäre unter den vielen Bäumen auf dem Leonhardsplatz, um ihr Festbier zu genießen. Am Samstag binden Gemeindemitglieder den Kirchweihkranz, der dann im Gotteshaus aufgehängt wird. Kirche und Kirchweih zählen zu den ältesten in Nürnberg. 1317 fand die Weihe statt, 2017 feierte die „Kärwa“ dann mit einem Jubiläumsprogramm 700 Jahre St. Leonhard. Der Festtermin richtet sich allerdings nach der Einweihung der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten und anschließend wiederaufgebauten Kirche am 2. September 1660.

Eine Kirchweih ohne „Kärwabaum“? Unvorstellbar in Fischbach, wo immer am Samstag ein rund 30 Meter langer Stamm in die Höhe gehievt wird – mit Muskelkraft und mit Hilfe der sogenannten „Wischbäume“.

In Almoshof und weiteren Stadtteilen im Konblauchsland sind die Umzüge ein Muss. Bis zu 2.500 Schaulustige sind jedes Jahr dabei, wenn Pferdekutschen mit Gemüse beladen und mit Blumen geschmückt werden. Oder wenn Traktoren die ausgefallensten Wagen hinter sich herziehen. Eine Finnensauna? Ein Beachvolleyballfeld? Alles schon dagewesen.

Im Süden Nürnbergs, in Katzwang, geht beim Sautrogrennen immer so mancher baden: In einem Holztrog paddeln Zweierteams um die Wette auf der Rednitz. Nur nicht untergehen und schneller sein als die Konkurrenz – darum geht’s bei dem Spektakel. Und natürlich darum, Spaß zu haben – das ist dann doch auf allen Kirchweihen gleich.


Bildergalerie: Kirchweihen


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Anreise mit Bus & Bahn

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