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Feiern mit Tradition: Kirchweihen in Nürnberg

Wenn die „Kärwaboum“ den Kirchweihbaum aufgestellt haben, sieht man es schon von Weitem: Es ist wieder Kirchweih! Viele Nürnberger Stadtteile feiern sie. Die Saison reicht in der Regel von Ende April bis Ende September. Was früher ein religiöses Fest war, zeigt heute eher den Zusammenhalt innerhalb eines Stadtteils. So hat jede „Kärwa“ ihren ganz individuellen Charakter, genau wie die Stadtteile selbst. Die Programme der Kirchweihen erscheinen meist recht kurzfristig. Sobald uns die Infos vorliegen, veröffentlichen wir sie hier.


Termine 2020

Die Kirchweihsaison ist leider vorbei. Die Termine für 2020 veröffentlichen wir wieder an dieser Stelle, sobald sie uns vorliegen.


Termine 2019

Mai

30.5. bis 3.6.

Schweinau

30.5. bis 3.6.

Nordostbahnhof

31.5. bis 3.6.

Großreuth h.d.V.


Juni

6. bis 10.6.

Mögeldorf

7. bis 10.6.

Zerzabelshof

7. bis 11.6.

Laufamholz

14. bis 17.6.

Lohe

14. bis 18.6.

Gostenhof

20. bis 25.6.

Eibach

20. bis 25.6.

St. Johannis

27.6. bis 1.7.

Gebersdorf

28.6. bis 1.7.

Kleinreuth h.d.V.

28.6. bis 1.7.

Kornburg

28.6. bis 2.7.

Gartenstadt


Juli

5. bis 8.7.

Wetzendorf

5. bis 8.7.

Schniegling

noch kein Programm vorhanden

5. bis 8.7.

Kleinreuth bei Schweinau

5. bis 9.7.

Großreuth bei Schweinau

12. bis 15.7. + 17.7.

Buch

12. bis 15.7.

Buchenbühl

noch kein Programm vorhanden

12. bis 16.7.

Altenfurt

12. bis 16.7.

Almoshof

19. bis 23.7.

Boxdorf

19. bis 23.7.

Mühlhof

noch kein Programm vorhanden

26. bis 29.7. + 31.7. bis 4.8.

Ziegelstein

26. bis 28.7. + 30. bis 31.7.

Brunn

26. bis 30.7.

Reichelsdorf


August

2. bis 5.8.

Fischbach

2. bis 5.8.

Worzeldorf

noch kein Programm vorhanden

9. bis 12.8.

Höfles

9. bis 12.8.

Langwasser

9. bis 13.8.

Katzwang

9. bis 13.8.

Großgründlach

23. bis 27.8.

Wöhrd

30.8. bis 3.9.

Schnepfenreuth

noch kein Programm vorhanden


September

6. bis 9.9.

Neunhof

13. bis 17.9.

Kraftshof

13. bis 17.9.

St. Leonhard


So feiern die Stadtteile

In St. Johannis gibt es weder Baum, noch Kirchweihverein, dafür organisieren Schausteller, Kirche und Bürgerverein ein Programm mit Führungen, Ausstellungen und vielem mehr. Eine Besonderheit ist die „FriedensKinderKirche“ im Autoscooter.

Auch St. Leonhard kommt ohne Kirchweihbaum aus. Dafür schätzen die Besucher die idyllische Atmosphäre unter den vielen Bäumen auf dem Leonhardsplatz, um ihr Festbier zu genießen. Am Samstag binden Gemeindemitglieder den Kirchweihkranz, der dann im Gotteshaus aufgehängt wird. Kirche und Kirchweih zählen zu den ältesten in Nürnberg. 1317 fand die Weihe statt, 2017 feierte die „Kärwa“ dann mit einem Jubiläumsprogramm 700 Jahre St. Leonhard. Der Festtermin richtet sich allerdings nach der Einweihung der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten und anschließend wiederaufgebauten Kirche am 2. September 1660.

Eine Kirchweih ohne „Kärwabaum“? Unvorstellbar in Fischbach, wo immer am Samstag ein rund 30 Meter langer Stamm in die Höhe gehievt wird – mit Muskelkraft und mit Hilfe der sogenannten „Wischbäume“.

In Almoshof und weiteren Stadtteilen im Konblauchsland sind die Umzüge ein Muss. Bis zu 2.500 Schaulustige sind jedes Jahr dabei, wenn Pferdekutschen mit Gemüse beladen und mit Blumen geschmückt werden. Oder wenn Traktoren die ausgefallensten Wagen hinter sich herziehen. Eine Finnensauna? Ein Beachvolleyballfeld? Alles schon dagewesen.

Im Süden Nürnbergs, in Katzwang, geht beim Sautrogrennen immer so mancher baden: In einem Holztrog paddeln Zweierteams um die Wette auf der Rednitz. Nur nicht untergehen und schneller sein als die Konkurrenz – darum geht’s bei dem Spektakel. Und natürlich darum, Spaß zu haben – das ist dann doch auf allen Kirchweihen gleich.


Bildergalerie: Kirchweihen


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