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Feiern mit Tradition: Kirchweihen in Nürnberg

Pferdegespann beim Kirchweihumzug

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Wenn die „Kärwaboum“ den Kirchweihbaum aufgestellt haben, sieht man es schon von Weitem: Es ist wieder Kirchweih! Viele Nürnberger Stadtteile feiern sie. Die Saison reicht in der Regel von Ende April bis Ende September. Was früher ein religiöses Fest war, zeigt heute eher den Zusammenhalt innerhalb eines Stadtteils. So hat jede „Kärwa“ ihren ganz individuellen Charakter, genau wie die Stadtteile selbst.


Termine 2022

Alle Termine im Kirchweihkalender auf einen Blick.


Termine 2022

Mai

26. bis 30.05.2022

Schweinau


Juni

02. bis 06.06.2022

Mögeldorf

03. bis 06.06.2022

Zerzabelshof

03. bis 07.06.2022

Laufamholz

10. bis 13.06.2022

Großreuth h.d.V.

10. bis 14.06.2022

Gostenhof

16. bis 20.06.2022

Nordostbahnhof

17. bis 20.06.2022

Lohe

23. bis 27.06.2022

Gebersdorf

24. bis 27.06.2022

Kleinreuth h.d.V.

24. bis 28.06.2022

Eibach

24. bis 28.06.2022

St. Johannis


Juli

01. bis 04.07.2022

Kornburg

01. bis 04.07.2022

Wetzendorf

01. bis 04.07.2022

Schniegling

01. bis 05.07.2022

Gartenstadt

01. bis 05.07.2022

Großreuth b. Schweinau

01. bis 05.07.2021

Kleinreuth bei Schweinau

08. bis 11.07.2022 und 13.07.2022

Buch

08. bis 12.07.2022

Almoshof

08. bis 12.07.2022

Altenfurt

15. bis 18.07.2022

Buchenbühl

15. bis 19.07.2022

Boxdorf

22. bis 26.07.2022

Mühlhof

22. bis 25.07.2022

Ziegelstein

27. bis 31.07.2022

Ziegelstein

29. bis 31.07.2022 und 03.08.2022

Brunn

29.07. bis 02.08.2022

Reichelsdorf


August

05. bis 08.08.2022

Fischbach

05. bis 08.08.2022

Worzeldorf

12. bis 15.08.2022

Höfles

12. bis 15.08.2022

Langwasser

12. bis 16.08.2022

Großgründlach

12. bis 16.08.2022

Katzwang

19. bis 23.08.2022

Wöhrd


September

02. bis 06.09.2022

Schnepfenreuth

09. bis 12.09.2022

Neunhof

16. bis 19.09.2022

Kraftshof

16. bis 20.09.2022

St. Leonhard


So feiern die Stadtteile

Kirchweih Katzwang Sautrogrennen

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In St. Johannis gibt es weder Baum, noch Kirchweihverein, dafür organisieren Schausteller, Kirche und Bürgerverein ein Programm mit Führungen, Ausstellungen und vielem mehr. Eine Besonderheit ist die „FriedensKinderKirche“ im Autoscooter.

Auch St. Leonhard kommt ohne Kirchweihbaum aus. Dafür schätzen die Besucher die idyllische Atmosphäre unter den vielen Bäumen auf dem Leonhardsplatz, um ihr Festbier zu genießen. Am Samstag binden Gemeindemitglieder den Kirchweihkranz, der dann im Gotteshaus aufgehängt wird. Kirche und Kirchweih zählen zu den ältesten in Nürnberg. 1317 fand die Weihe statt, 2017 feierte die „Kärwa“ dann mit einem Jubiläumsprogramm 700 Jahre St. Leonhard. Der Festtermin richtet sich allerdings nach der Einweihung der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten und anschließend wiederaufgebauten Kirche am 2. September 1660.

Eine Kirchweih ohne „Kärwabaum“? Unvorstellbar in Fischbach, wo immer am Samstag ein rund 30 Meter langer Stamm in die Höhe gehievt wird – mit Muskelkraft und mit Hilfe der sogenannten „Wischbäume“.

In Almoshof und weiteren Stadtteilen im Konblauchsland sind die Umzüge ein Muss. Bis zu 2.500 Schaulustige sind jedes Jahr dabei, wenn Pferdekutschen mit Gemüse beladen und mit Blumen geschmückt werden. Oder wenn Traktoren die ausgefallensten Wagen hinter sich herziehen. Eine Finnensauna? Ein Beachvolleyballfeld? Alles schon dagewesen.

Im Süden Nürnbergs, in Katzwang, geht beim Sautrogrennen immer so mancher baden: In einem Holztrog paddeln Zweierteams um die Wette auf der Rednitz. Nur nicht untergehen und schneller sein als die Konkurrenz – darum geht’s bei dem Spektakel. Und natürlich darum, Spaß zu haben – das ist dann doch auf allen Kirchweihen gleich.


Bildergalerie: Kirchweihen


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