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CO2-Monitoring: Die Ziele im Blick

Die Stadt Nürnberg hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 eine 60-prozentige Reduktion und bis 2050 eine 95-prozentige Reduktion der CO2-Emissionen bezogen auf das Jahr 1990 zu erreichen.

In den Jahren 2009/2010 wurde für die Stadt Nürnberg im Anschluss an den Klimaschutzbericht 2006 und den Klimaschutzfahrplan 2010-2020 (2007) ein System entwickelt, das es ermöglicht, sowohl die Entwicklung des Energieverbrauchs als auch die Entwicklung der CO2-Emissionen im Stadtgebiet Nürnberg zu erfassen und darzustellen. Bei der aktuellen Analyse wurden die Jahre 2016 bis 2018 im Vergleich mit dem Basisjahr 1990 untersucht.

Die Analyse wurde von der Energieagentur Nordbayern GmbH erstellt. Dabei wurde die allgemein übliche „Bilanzierungssystematik für Kommunen (BISKO-Standard)“ verwendet. Dies ist ein standardisierter Instrumentenansatz zur Bilanzierung, Potenzialermittlung und Szenarienentwicklung für Gebietskörperschaften. Die Verwendung einer einheitlichen Methodik soll vergleichbare Bilanzen in den jeweiligen Gebietskörperschaften mit einem vergleichbaren hohen Qualitätsstandard gewährleisten. So werden in der BISKO-Systematik nicht mehr die CO2-Emissionen, sondern die Treibhausgas-Emissionen bilanziert.

Energieverbrauch Nürnberg

Beim aktuellen Monitoring werden die Daten 2013 bis 2018 mit dem Basisjahr 1990 verglichen. In der Graphik ist erkennbar, dass sich der Endenergieverbrauch von 1990 bis 2018 in Nürnberg um 18% verringert hat. Seit 2014 bleibt der Energieverbrauch, mit kleinen Ausschlägen nach unten und oben, relativ konstant, trotz
wachsender Bevölkerung.

Prozentuale Aufteilung der Energieträger

In folgender Graphik ist zu erkennen, dass bei der prozentualen Aufteilung der Energieträger seit 1990 bis 2018 eine deutliche Verschiebung vom Heizöl zu Erdgas erfolgt ist. Der Bereich Nah- und Fernwärme hat sich minimal erhöht. Außerdem ist der Anteil beim Stromverbrauch gestiegen. Die Graphik bezieht sich auf die Bereiche Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und Industrie (GHDI).

THG Emissionen in Nürnberg

Die Grafik zeigt, in wie weit die Stadt Nürnberg ihre Klimaschutzziele bis zum Jahr 2018 erreicht hat.
Der Rückgang der THG-Emissionen von 1990 bis 2018 beträgt bei der Verwendung des lokalen Emissionsfaktors nicht 34,7%, sondern 35,2%. Die meisten Emissionen werden durch Strom verursacht.

Anteil der Erneuerbaren Energien

Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien im Stadtgebiet Nürnberg beträgt 2018 ca. 3,2% des gesamten Stromverbrauchs.
Den größten Anteil an der Stromerzeugung hatte 2018 mit 54% die Biomasse, gefolgt von Photovoltaik mit 39% und Wasserkraft mit 7%.
Das Biomasseheizkraftwerk in Sandreuth hat mit einer Leistung von 6 MW den entscheidenden Anteil an der Stromerzeugung, die installierte Leistung wird hier zwischen 2011 und 2012 sichtbar.

Nähere Beschreibungen und weitere Statistiken sind im "Klimaschutzfahrplan Nürnberg 2020-2030" enthalten:

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