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Energiespartipps und Klimaschutz im Alltag

Schon mit kleinen Veränderungen können Sie im Alltag Energie sparen. Das ist nicht nur gut für das Klima, sondern macht sich auch schnell im Geldbeutel bemerkbar. Gerade in Zeiten gestiegener Energie- und Spritpreise lohnt sich ein Umdenken.

Aufgepasst beim Duschen

Für das Aufheizen des Duschwassers wird Energie benötigt. Wenige Grad machen hier schon einen Unterschied. Außerdem gilt: Weniger Wasser, geringerer Energieverbrauch! Beim Wassersparen helfen Wassersparduschköpfe (Kaufpreis ab 20 Euro) und Durchflussbegrenzer (Kaufpreis ab 7 Euro). Sie verringern den Wasserverbrauch und die Ausgaben beim Duschen um bis zu 50 Prozent. Dadurch sind die Kosten schnell wieder ausgeglichen und man kann zukünftig Geld sparen und die Umwelt schützen.

Das Auto stehen lassen

Autofahren ist umweltbelastend – und vor allem im Stadt- und Berufsverkehr anstrengend. Steigen Sie daher auf Fahrrad, Bus und Bahn um!
Legen Sie Kurzstrecken mit dem Fahrrad statt dem eigenen Auto zurück und benutzen/verwenden Sie bei längeren Strecken öffentliche Verkehrsmittel. Im Stadtverkehr sind Sie mit dem Rad häufig schneller am Ziel und ersparen sich die zeitraubende Parkplatzsuche.
Sollte sich die Nutzung des Autos nicht vermeiden lassen, sollten Sie möglichst/ am besten spritsparend und klimafreundlich fahren.

Kälter waschen

Dass die Waschmaschine nicht halbvoll laufen sollte, ist nicht neu. Aber es gibt noch mehr, auf das man beim Waschen achten kann:
Statt 60°C reichen meist auch 40°C aus, mit kaltaktiven Waschmitteln sogar noch weniger. Ein Waschgang bei 40°C bringt dabei im Vergleich zu 60°C etwa 50% Energieeinsparung. Verzichten Sie außerdem auf die Vorwäsche und den Trockner. Günstiger und freundlicher für Klima und Kleidung sind Wäscheleine oder Wäscheständer.

Standby abschalten

Nachts leuchtet oftmals noch das kleine Lämpchen am DVD-Player, dem Fernseher oder der Musikanlage.
Diese Geräte befinden sich im Standby Modus: Sie verbrauchen Energie, auch wenn sie nicht benutzt werden. Dies kann durch Steckdosenleisten mit Schaltern oder funkgesteuerte Steckdosen verhindern werden.

Richtig lüften

Gekippte Fenster kühlen die Wände aus, Stoßlüften dagegen sorgt für einen Luftaustausch. Daher lieber zwei bis drei Mal täglich für 5-10 Minuten Stoßlüften (am besten Quer-Lüften), statt die Fenster den ganzen Tag in Kippstellung zu lassen. Dauerlüften bei laufender Heizung ist reine Energie- und Geldverschwendung.

Kontrolliert heizen

Die Heizkosten sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Energiesparen kommt daher nicht nur dem Klima, sondern auch dem Geldbeutel zugute – und geht auch ohne neue Geräte:
Schon die Raumtemperatur nur um 1°C zu senken spart rund 6 Prozent Energie! Die ideale Temperatur für Wohnräume liegt bei 20°C, im Schlafzimmer bei ca. 17°C. Aber auch das richtige Lüften hilft beim Energiesparen.

Energiesparend kochen

Beim Kochen gibt es einige kleine Tricks mit großer Wirkung: Benutzen Sie für Töpfe und Pfannen Deckel, so geht weniger Energie verloren. Kochen Sie außerdem auf den passend großen Herdplatten und verwenden Sie zum Erwärmen von Wasser den Wasserkocher. Damit sparen Sie auch noch Zeit und sind schneller fertig.
Für den Herd gibt es leider kein EU-Label. Dennoch lohnt sich beim Neukauf ein Blick auf den Energieverbrauch. Ein Glaskeramik-Kochfeld ist gegenüber gusseisernen Platten nicht nur nutzungsfreundlicher, sondern auch energieeffizienter.

Der richtige Kühlschrank

Kühlschränke, Waschmaschinen und Co. werden mit dem EU-Label zur Kennzeichnung des Energieverbrauchs ausgezeichnet. Diese Angaben helfen Ihnen dabei, ein energieeffizientes Gerät zu finden. Ein 10 Jahre alter Kühlschrank ist leider ein richtiger Stromfresser – und damit auch teuer im Unterhalt: Rund 45 Prozent können Sie mit einem A++-Gerät gegenüber einem A-Gerät sparen. Übrigens lohnt sich eine Neuanschaffung bereits nach rund 10 Jahren und zwar auch dann, wenn ihr altes Gerät noch funktioniert. Natürlich sollten Sie den alten Kühlschrank fachgerecht entsorgen.

Aber auch bei einem neuwertigen Gerät können Sie Energie sparen: +7°C für den Kühlschrank und -18°C für das Gefriergerät reichen vollkommen aus, um Lebensmittel zu kühlen.

Beleuchtung

Bis zu 80 Prozent der beim Einsatz von Glühlampen entstehenden Stromkosten lassen sich einsparen, wenn man diese durch LED- oder Kompaktleuchtstofflampen (sogenannte Energiesparlampen) ersetzt. Mit Hochvolt-Halogenlampen können bis zu 25 Prozent eingespart werden. Herkömmliche Glühlampen verschwenden Energie – 95 Prozent des Stroms verpuffen als Wärme.
Um beispielsweise eine alte Glühlampe mit 60 Watt zu ersetzen, benötigen Sie nur noch eine Energiesparlampe mit 11 Watt für die gleiche Lichtmenge. Die durchschnittliche Lebensdauer von hochwertigen Energiesparlampen liegt zudem bis zu 12 Mal höher als bei vergleichbaren alten Glühlampen. Der Umstieg lohnt sich!

Wichtig ist auch die fachgerechte Entsorgung: Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll, da sie kleine Mengen Quecksilber enthalten. Sie können bei vielen Elektrohändlern abgegeben werden.

Ökostrom

Setzen Sie auf die Energiequellen der Zukunft und wechseln Sie zu Ökostrom!
Der Stromwechsel ist in ganz Deutschland für alle Haushalte und Unternehmen möglich. Nehmen Sie Ihr Recht wahr und steigen Sie schon heute um auf Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind, Wasser, Sonnenenergie, Erdwärme und nachhaltig gewonnenen Biomasse. Die CO2-Emissionen für Ökostrom betragen nur etwa 40 Gramm je kWh, normaler Strom verursacht über 600 Gramm.
Wichtig bei der Auswahl des Anbieters: Das „ok-power“-Label oder das „Grüner Strom“-Label stellen sicher, dass der Anbieter den Ausbau erneuerbarer Energien fördert.

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