Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 117 / 01.02.2017

Dr. Fraas: Startschuss für schnelles Internet

Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas hat am heutigen Mittwoch, 1. Februar 2017, den Kooperationsvertrag zwischen der Deutschen Telekom und der Stadt Nürnberg für den Breitbandausbau im Rahmen des Bayerischen Breitbandförderprogramms unterzeichnet. Mit der Vertragsunterzeichnung startet der durch Fördermittel finanzierte Breitbandausbau in den noch unterversorgten Stadtteilen Lohe, Altenfurt, Buchenbühl, Eibach, Höfen, Kleingründlach, Krottenbach, Schafhof und im Güterverkehrszentrum Hafen Nürnberg. Der Ausbau in diesen Gebieten soll innerhalb von zwölf Monaten vollständig realisiert sein.

Dr. Fraas sagt hierzu: „In Sachen Breitbandausbau geht es im Jahr 2017 einen weiteren Schritt voran. Mit Hilfe der Fördermittel aus dem Bayerischen Breitbandförderprogramm kann nun in den noch unterversorgten Stadtteilen der Ausbau beginnen. Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. Mit dem schnellen Internet sichert sich unsere Stadt einen digitalen Standortvorteil und wird als Wohn- und Wirtschaftsstandort noch attraktiver. Wir setzen zudem einen weiteren Baustein für die ‚Smart City‘ der Zukunft.“

Dr. Fraas weist darauf hin, dass das Bayerische Breitbandförderprogramm bereits vor der Verteilung der Fördermittel große Wirkung gezeigt hat. Denn die Deutsche Telekom nimmt in Katzwang, Großgründlach, Neunhof, Boxdorf, Almoshof, Brunn/Birnthon, Fischbach, Altenfurt, Pillenreuth, Herpersdorf, Weiherhaus, Worzeldorf, Kornburg, Teilen Eibachs und des Innenstadtbereichs den sogenannten eigenwirtschaftlichen Ausbau, das heißt auf eigene Kosten, vor. Während in Katzwang der eigenwirtschaftliche Ausbau bereits abgeschlossen ist, werden in der Schmalau ab dem dritten Quartal 2017 und in Kornburg sowie in weiteren Teilen von Brunn ab dem vierten Quartal 2017 bis zu 100 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Der Innenstadtbereich und Eibach werden im ersten Quartal 2018 auf diese Bandbreiten zugreifen können. In den noch ausstehenden Bereichen wird die Deutsche Telekom den eigenwirtschaftlichen Ausbau bis Ende 2018 abschließen.

Der starke eigenwirtschaftliche Ausbau hat dazu geführt, dass die bayerischen Fördergelder in Nürnberg noch nicht ausgeschöpft sind. Daher gibt es im Förderverfahren eine zweite Runde, um schnelles Internet in weitere unterversorgte Gebiete zu bringen. Darüber hinaus bereitet das Wirtschaftsreferat die Beteiligung an einem Förderprogramm des Bundes vor, mit dem schwerpunktmäßig der Breitbandausbau in Gewerbegebieten unterstützt werden soll.

„Wir nutzen alle Fördermöglichkeiten des Freistaats und des Bundes“, sagt Dr. Fraas. let

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