Die Koordinierungsgruppe "Integration", die im Jahre 2002 eingerichtet wurde, ist die verwaltungsinterne Steuerungseinheit für den kommunalen Politik- und Handlungsbereich "Integration von Zuwanderern".
Die Mitglieder werden vom Oberbürgermeister als Fachleute in die Gruppe berufen und stammen aus folgenden Geschäftsbereichen der Stadt:
Stadtrechtsdirektorium, Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgermeisteramt, Personalamt, Schulreferat, Amt für Volks- und Förderschulen, Sozialreferat, Jugendamt, Seniorenamt, Amt für Kultur und Freizeit, Bildungszentrum, Amt für Wirtschaft und Amt für Wohnen und Stadterneuerung. Mitglieder sind ferner der Aussiedlerbeauftragte sowie der Geschäftsführer des Nürnberger Rats für Integration und Zuwanderung. Mit der Berufung des Leiters des Menschenrechtsbüros in die Koordinierungsgruppe wurde der Aufgabenbereich um das Thema der Durchsetzung der Menschenrechte in der Stadt erweitert.
Nach Bedarf werden ad hoc-Arbeitsgruppen eingerichtet, zu denen auch außenstehende Fachleute zugezogen werden. Jede dieser Arbeitsgruppen arbeitet in der Regel an einem zeitlich befristeten Einzelthema und wird von einem Mitglied der Koordinierungsgruppe geleitet, um den wechselseitigen Informationsfluss zu gewährleisten.
Die Koordinierungsgruppe nimmt Anregungen, Vorschläge, Beschwerden, Problembenennungen über viele Kanäle auf und sorgt für deren Beachtung. Sie ist eingebettet in ein verzweigtes Netz von Entscheidungs- und Beratungsgremien und hat Zugriff auf alle kommunalen Daten, Forschungs- und Projektergebnisse. Sie verfügt über einen kurzen Weg zum Oberbürgermeister. Mit der Einrichtung der Koordinierungsgruppe wurde das Thema "Integration" endgültig als Querschnittsaufgabe der Verwaltung definiert.