Das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderte Projekt NEST hat eine Laufzeit von November 2009 bis Oktober 2012. Es ist eine Erstinformations- und Kontaktstelle des Geschäftsbereichs Schule für alle Fragen rund um Schulerfolg und Elternbeteiligung.
Das Elternbüro soll insbesondere für Zuwanderer/innen dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Kindern zu pflegen, zu fördern und somit die anstehenden Probleme zu lösen.
Es richtet sich an Eltern mit Migrationshintergrund und unterstützt auch Lehrkräfte dabei, die Bildungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule im interkulturellen Kontext zu vertiefen.
NEST steht in enger Verbindung mit ELDS – Eltern lernen Deutsch an Schulen, den Mama-lernt-Deutsch-Kursen und weiteren Angeboten der Elternbildung des Pädagogischen Institutes und Schulpsychologie der Stadt Nürnberg.
NEST kooperiert auch eng mit der familienfreundlichen Schule.
Zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 wurde im Haus der Pädagogik, Fürther Str. 80a, das Elternbüro eingerichtet, in dem eine pädagogische Mitarbeiterin ratsuchenden Eltern zu regelmäßigen Sprechzeiten für Beratungen rund um Schule zur Verfügung steht. Die Mitarbeiterin wird bei Bedarf von ehrenamtlichen muttersprachlichen Lotsen/innen unterstützt. Es sind im Moment 19 Elternlotsinnen und ein Elternlotse im Einsatz an Nürnberger Schulen.
Das Elternbüro fungiert als niedrigschwellige Erstanlaufstelle und stellt bedarfsgerecht eine Verbindung zu bereits bestehenden Angeboten anderer Träger her (Unterstützungsmaßnahmen für Schüler zum Übergangsmanagement, Beratungseinrichtungen, Elternvertretungen usw.). Durch gezielte Erstberatung werden vorhandene Barrieren überwunden und die Eltern bei der Planung weiterer Maßnahmen unterstützt.
Bei Bedarf werden die Eltern auf vertiefende Qualifizierungsangebote hingewiesen
(z.B. Integrationskurse Eltern Lernen Deutsch an Schulen – ELDS, Mama lernt Deutsch-Kurse).
Die NEST- Elternlotsen haben einen Qualifizierungskurs am Pädagogischen Institut durchlaufen und an folgenden Fortbildungsmodulen teilgenommen: