Im Schuljahr 2025/2026 hat sich in Sachen Lerncoaching so Einiges getan am HKK!
Die neuen Module für das Coaching im Klassenverband entwickeln sich stetig weiter. So konnten dieses Jahr die Eingangsklassen die Themen „Lernen effektiv und effizient -Teil 1“ sowie „Motivation und Fokus“ im Klassencoaching erkunden. Damit konnten sie auch einen Eindruck davon bekommen, welche Aspekte alle in einem Einzelcoaching gemeinsam mit einer unserer Coaches potenziell bearbeitet werden können. Auch in den zweiten Klassen kamen weitere Module zum Einsatz.
Bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung waren und sind wir auch weiterhin bemüht, so viel Feedback unserer Schülerinnen und Schüler wie möglich zu berücksichtigen. Ein Thema, das sich unter der Schülerschaft beispielsweise in diesem Schuljahr recht deutlich herauskristallisiert hat, ist das Phänomen der Neurodivergenz, welches das Lernen auf einige bedeutsame Weisen für zahlreiche Menschen an unserer Schule beeinflusst. Hierauf möchten wir in Zukunft daher noch stärker eingehen.

Neben einigen neuen Modulen für die Eingangsklassen existiert am HKK seit diesem Schuljahr auch für alle Schülerinnen und Schüler eine Bibliothek mit zahlreichen Titeln zu den folgenden Bereichen:
- Lernstrategien und – techniken
- Motivation und Zielsetzung
- Prüfungsvorbereitung und – angst
- Konzentration und Achtsamkeit
- Selbstorganisation
- Lernen mit digitalen Tools
- Psychologische Grundlagen des Lernens
Die Liste der Titel ist an der Lerncoaching-Pinnwand im 1. Stock zu finden.
Im weiteren Verlauf des Schuljahres hat sich außerdem unser Team erweitert und wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Josefine Peller nun insgesamt sechs ausgebildete Lerncoaches am Kolleg zu haben.
Für das nächste Schuljahr ist die Ausweitung der Präsenz des Themas Lernen geplant, zum Beispiel über den Instagram-Account des HKK. Wir haben uns außerdem das Ziel gesetzt, in Zukunft weitere dafür offene Kolleginnen und Kollegen mit in die Thematik und das Wiederaufgreifen einiger Aspekte und konkreten Strategien in den Unterricht einbeziehen, um das Thema noch mehr im regelmäßigen Lernbetrieb zu verankern.
Weiterhin wird natürlich - wie in den vergangenen drei Jahren auch - im nächsten Schuljahr gelten:
Alle Schülerinnen und Schüler haben am HKK unabhängig von ihrem Leistungsstand die Möglichkeit, das Einzelcoaching in Anspruch zu nehmen, und sind herzlich willkommen!
Seit dem Schuljahr 22/23 hat die Fachschaft Spanisch am Hermann-Kesten-Kolleg ein bereicherndes Austauschprogramm mit der Escuela Oficial de Idiomas, einer Schule im Bereich der Erwachsenenbildung in der andalusischen Stadt Málaga im Süden Spaniens.
Der mittlerweile großzügig von Erasmus+ geförderte Austausch läuft so ab, dass interessierte Schülerinnen und Schüler im Vorfeld nach ihrer Anmeldung dafür aufgrund unserer Interessen und Lebenssituation mit Schülerinnen und Schülern der EOI gematcht, also einander zugewiesen werden.
In den vergangenen Jahren sind daraus bereits zahlreiche, bis heute andauernde Freundschaften gewachsen. Die Teilnehmenden besuchen sich für eine Woche im jeweils anderen Land, nehmen am Unterricht teil und erleben den Alltag in der Partnerkultur hautnah.

Was ich beim Schüleraustausch in Spanien gelernt und erlebt habe
Im Schuljahr 2025/2026 durfte wieder eine Schülergruppe nach Spanien reisen, darunter auch ich. Auch wenn uns dieses Jahr ausnahmsweise unsere Austauschpartner aus Málaga aus organisatorischen Gründen nicht zur Verfügung standen, war es eine rundum wertvolle Erfahrung.
Nach unserer Ankunft in Málaga und einem ersten Tag der Annäherung an die neue Umgebung habe ich am ersten Tag in der Escuela Oficial de Idiomas, unserer Partnerschule, spanische Schülerinnen und Schüler kennengelernt, die Deutsch lernen.
Dort haben wir an mehreren Tagen den Deutsch-Unterricht besucht, haben die Schülerinnen und Schüler der EOI dabei unterstützt und sind darüber hinaus dank ihnen auch mit dem authentischen Alltag in deren Leben vertraut gemacht worden.
Diese Begegnungen waren für mich besonders wertvoll, denn ich konnte beobachten, dass auch sie nicht perfekt sprechen – aber es trotzdem mutig versuchen. Das hat mir geholfen, eigene Sprachhemmungen zu überwinden und selbstbewusster zu sprechen.
Sprachlich habe ich enormen Zuwachs erfahren: Ich habe viele neue spanische Ausdrücke und Vokabeln gelernt, zum Beispiel "sentirse a gusto" (sich wohlfühlen) oder "sorprendido" (überrascht) – und noch viele mehr.
Kulturell war der Austausch ebenfalls sehr bereichernd. Ich habe viel über die Geschichte Spaniens gelernt, insbesondere aus der Zeit, in der Christen, Muslime und Juden gemeinsam auf der iberischen Halbinsel gelebt haben. Besonders das Stadtbild Málagas ist aber auch noch sehr sichtbar geprägt durch die Zeit der Phönizier und der Römer.
Sowohl in Málaga als auch auf unserem Ausflug nach Granada haben wir beeindruckende Sehenswürdigkeiten besucht: die Alhambra in Granada, das Albaicín-Viertel, die Alcazaba in Málaga, römische Monumente in Granada, die Kathedrale, das Picasso-Museum, die Plaza de la Constitución sowie den Englischen Friedhof (Cementerio Inglés) in Málaga.
Nicht zuletzt habe ich auch meinen gastronomischen Horizont erweitern dürfen und zahlreiche traditionelle spanische Gerichte probiert: Gazpacho, Porra antequerana, Torrijas und Boquerones fritos – um nur einige zu nennen.
Möglich war dieser Austausch für viele von uns nur durch die Förderung, die wir erhielten: Erasmus+ ist das Bildungsprogramm der EU, das Austauschprojekte finanziell und organisatorisch unterstützt und dabei klare Prinzipien, Ziele und Strukturen hat. Unser Schüleraustausch mit Spanien wurde im Rahmen des EU‑Programms Erasmus+ durchgeführt.
Ziel des Programms ist es, Sprachkenntnisse und persönliche Kompetenzen zu stärken, interkulturelles Lernen zu ermöglichen und die Zusammenarbeit europäischer Schulen zu fördern.
Durch die Erasmus+‑Förderung konnten Reise‑ und Aufenthaltskosten sowie gemeinsame Projektaktivitäten finanziert werden, sodass möglichst viele Schülerinnen und Schüler teilnehmen konnten. Auch Einrichtungen aus dem Bereich der Erwachsenenbildung werden so beim Aufbau langfristiger Partnerschaften zwischen Schulen unterstützt, um dauerhaft gemeinsam zu lernen und Projekte umzusetzen. Dabei stehen Sicherheit, Chancengleichheit, Nachhaltigkeit und der Einsatz digitaler Lernformen im Mittelpunkt aller Maßnahmen.
So ist es möglich, dass Projekte wie unseres am HKK entstehen und wachsen können, bei denen es nicht nur um Sprachkenntnisse geht, sondern auch um die Förderung eines Verständnisses für Kultur und gemeinsame europäische Werte, ebenso wie für Demokratie und geteilte umweltspezifische Herausforderungen der Zukunft.
Autor: Thomas R., 2. Jahrgangsstufe
Am 2. Oktober 2024 hielt Herr Sedghi für unsere Schülerschaft einen sehr informativen Vortrag über unseren Namensgeber Hermann Kesten. Seine Präsentation diente als Auftaktveranstaltung für unseren Projekttag „Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage“.
Am 5. Dezember 2024 fand unser Projekttag „Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage“ anlässlich des 125. Geburtstages von Hermann Kesten statt. Unsere Schülerinnen und Schüler haben dazu verschiedene Themen erarbeitet. Hier eine kleine Auswahl:
Am Mittwoch, den 21.02.2024, fand unser alljährlicher Projekttag „Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage“ statt. Aufgrund der aktuellen innen- wie außenpolitischen Lage entschieden sich die Schülerinnen und Schüler des Kollegs für das Thema „Anti-Semitismus“.
Zu diesem Überthema gab es dann am Projekttag verschiedenste Möglichkeiten und Angebote zum Thema, aus denen die Schülerinnen und Schüler frei wählen durften.

Im Rahmen des Profilfaches Theater oder eines P-Seminars besteht am Hermann-Kesten-Kolleg die Möglichkeit selbst Theater zu spielen. Das Angebot findet jedes zweite Schuljahr statt.
ICEBREAKER – Ein Theaterstück über Depressionen im Jugendalter
Am 24. Februar 2022 fand im Veranstaltungssaal der Kulturwerkstatt auf AEG unter der Leitung des Theatermachers Jean-Francois Drozak eine ganz besondere Theateraufführung statt. Zuvor probten Schüler/innen des Hermann-Kesten-Kollegs eine Woche lang ein Stück zum Thema Depressionen ein und schlüpften dabei in unterschiedliche Rollen, um das Lebensumfeld von erkrankten Jugendlichen authentisch darzustellen. Dies gelang ihnen am Aufführungstag hervorragend und wurde mit einem tosenden Applaus honoriert. Die Schauspieler/innen waren Adam Buschbacher, Tamina Hebeler, Isabella Langer, Sydney Muse, Valentin Schöttle, Marie Vollger und Aaron Werner.
Dem Thema Depressionen müsse heute mehr denn je Aufmerksamkeit geschenkt werden, reflektierten die sieben Schauspieler/innen unisono. Daher sei diese Theateraufführung außerordentlich wichtig und lehrreich für alle Betroffenen und Beteiligten, da sie Möglichkeiten im Umgang mit dieser Krankheit aufzeige. Während der Aufführung musste auch das Publikum immer wieder aktiv Stellung nehmen und wurde dazu angeregt, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Unser Dank geht an alle Akteurinnen und Akteure sowie Jean-Francois Drozak, der dieses präventive Projekt ermöglicht hat.
Im Erdgeschoss befindet sich das lichtdurchflutete Schülercafé. Hier gibt es Snacks und frischen Kaffee. Das Café lädt in den Pausen zum Erholen ein :-)
Betrieben wird das Café von Schülerinnen und Schülern des Hermann-Kesten-Kollegs. Wer mitarbeiten möchte, ist immer willkommen.


Volleyballturnier der Kollegs 2025
Am Samstag, den 29. März, empfingen wir die bayerischen Kollegs zum alljährlichen Volleyballturnier bei uns in Nürnberg. In spannenden und fairen Spielen wetteiferten die Kollegs aus Schweinfurt, Augsburg, Waldram und Nürnberg um den Siegerpokal. Letztendlich setzte sich das Bayernkolleg Schweinfurt durch. Die Schülermannschaft des HKK belegte einen starken zweiten Platz und auch die Lehrermannschaft konnte sich einen Platz auf dem Podium sichern.
Neben dem sportlichen Kräftemessen stand aber auch die Geselligkeit und der kollegiale Austausch untereinander im Vordergrund und so konnten wir den Tag beim gemeinsamen Grillen ausklingen lassen.
Vielen Dank an alle für den schönen Tag! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

















