Politik und Gesellschaft / Sozialkunde im Sozialwissenschaftlichen Zweig

Sozialwissenschaftlicher Zweig

Allgemeine Fachinformationen Aus „Sozialkunde“ (G8) wird „Politik und Gesellschaft“ (neues G9)

Das Fach Politik und Gesellschaft bzw. Soziallkunde stellt den Menschen als politisches und soziales Wesen in den Mittelpunkt und trägt als Leitfach der politischen Bildung wesentlich zur Demokratiekompetenz bei.

Im hohen Maß werden die Lebensbedingungen des Menschen von komplexen politischen und gesellschaftlichen Strukturen bestimmt. Das Fach Politik und Gesellschaft bzw. Sozialkunde dient dazu, den Schülerinnen und Schülern ein solides Grundwissen und die Fähigkeit zum selbstständigen Analysieren dieser Strukturen zu vermitteln. Der Aktualitätsbezug wird in diesem Fach großgeschrieben und ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen und Entscheidungen.

Die Fächer im Sozialwissenschaftlichen Zweig:

  • Politik und Gesellschaft (PuG): „Sozialkunde mit neuen Schwerpunkten“ im G 9 in den Jahrgangsstufen 8 bis 10
  • Sozialkunde: Fächerbezeichnung im auslaufenden G 8 in den Jahrgangsstufen 8 bis 12
  • Sozialpraktische Grundbildung (SoG): praxisorientiertes Fach im sozialwissenschaftlichen Zweig in den Jahrgangsstufen 9 und 10
  • Sozialwissenschaftliche Arbeitsfelder (SwA): theoretische Weiterführung des Faches SoG in der Oberstufe

PuG am JSG – Praxisbeispiele aus Jahrgangsstufe 8

Lebensphase Jugend - Jugendszenen im Porträt

Bewusst leben, sich gesund ernähren - Zur Theorie gehört auch die Praxis … schön, wenn man sie auch noch essen kann

Sozialkunde am JSG – Praxisbeispiel aus Jahrgangsstufe 9

Schüler-Quizze zu Personen und Ländern

Thema Medien: Extremismus im Netz auf der Spur – Ergebnisse als digitale Plakate

Leben in Europa

Hier haben unsere Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse den Grundschülerinnen und Grundschülern der 4. Jahrgangsstufe das Thema „Leben in Europa“ anhand von Lernstationen nähergebracht. Das JSG beteiligte sich damit am Jubiläumsprogramm der Stadt Nürnberg zu 60 Jahren Römische Verträge.
Die Idee war es, Grundschülern der 4. Klasse das Thema EU näherzubringen. Dazu beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen zunächst selbst mit der EU und sammelten vielfältiges Material. Anschließend ging es darum zu überlegen, wie man dieses Thema für Viertklässler aufbereiten kann. Schnell war klar, dass sich hierfür Lernstationen anbieten. So wurden vier Stationen entwickelt, die sich mit der EU auf unterschiedliche Weise beschäftigen: Wissenswertes zu den einzelnen Mitgliedsstaaten in Form eines 1-2-3-Quizes, Malen nach Zahlen zur Erkundung der EU-Symbole, alltäglichen Gegenständen auf der Spur und schließlich Film und Fragen zur Funktionsweise der EU.

Sozialkunde am JSG -Praxisbeispiele aus Jahrgangsstufe 10: Organisation und Durchführung der Juniorwahl am JSG

Am Donnertag, den 21. September 2017 war es soweit - drei Tage vor der realen Bundestagswahl.
474 stimmberechtigte Schülerinnen und Schüler des JSG wurden dazu aufgerufen ihre Stimme in Anlehnung an die Bundestagswahl abzugeben. Im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des WSG-S die nötigen Vorbereitungen getroffen und stellten auch am Tag der Wahl die Wahlhelfer. Von ihrem Wahlrecht machten 364 Schülerinnen und Schüler der 10.-12. Jahrgangsstufe Gebrauch. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,8%. Ausgezählt und ausgewertet wurden die Stimmen durch den SWA-Kurs von Herrn Lemmer.

Informationen zu Politik und Gesellschaft aus erster Hand

Besuch beim Politischen Club in Tutzing.

Eine Veranstaltung mit Vorträgen und Diskussionen zu jeweils einem aktuellen Thema. Mit dabei sind Politiker, Professoren, Journalisten und weitere bedeutende Personen des öffentlichen Lebens – und nicht zu vergessen: zwei Schülerinnen und Schüler unserer Schule

Tutzing

Besuch des Jugendoffiziers am JSG

Herr Erbrich begann seinen Vortrag mit der Frage, was Sicherheit für die Schüler bedeute. Das Ergebnis waren verschiedene Schlagwörter wie Demokratie, Polizei und Schutz. Daraufhin beschäftigte sich sein Vortrag mit verschiedenen Krisenherden und Konflikten der Welt. Natürlich – wie man es von einem Jugendoffizier der Bundeswehr erwarten kann – ging er dabei verstärkt auf die Rolle Deutschlands in den Konflikten ein. Heiß diskutierte Themen und Konflikte waren beispielsweise der Krieg in Syrien und in Somalia oder auch die Flüchtlingskrise.
Die Vorbehalte, dass der Offizier schon viel zu voreingenommen auf die Konflikte blicken würde, bestätigten sich nicht und viele Schüler nutzten die Möglichkeit an der angeregten Diskussion teilzunehmen und ihr bisheriges Wissen einzubringen, was von dem Offizier zusätzlich ergänzt und vertieft wurde.
Doch keinesfalls war die Veranstaltung von Herr Erbrich ein einseitiger Vortrag.
Er war mit Videos, Bildern und eigenen Erfahrungen des Offiziers anschaulich gestaltet und die Schüler der Oberstufe hörten interessiert zu. Sie wurden eingeladen, verschiedene Perspektiven einzubringen und Aussagen des Offiziers kritisch zu hinterfragen.
Die eigenen lebhaften Erfahrungen und das konkrete Wissen des Offiziers machten den Vortrag zu einer sinnvollen und interessanten Ergänzung zum „normalen“ Sozialkundeunterricht.
Letztendlich war der Vortrag von Herr Erbrich für alle Schülerinnen und Schüler gewinnbringend, da sie ihr Wissen zu Konflikten in der Welt vertiefen konnten. Durch das Einbringen verschiedener Meinungen, mit welchen sich die Schüler unmittelbar auseinandersetzen mussten, leistete die Veranstaltung einen wertvollen Beitrag zur Meinungs- und Urteilsbildung.

Jugendoffizier

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