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Ziele der Mobilitätsstationen

Udo chillt lieber!

Nach dem Vorbild der Bremer Mobilpunkte soll an den Mobilitätsstationen eine Verknüpfung verschiedener Mobilitätsangebote und Verkehrsarten erfolgen, die jeweils das Kriterium der stadtverträglichen und umweltgerechten Mobilität erfüllen. Konkret bedeutet dies, dass eine Mobilitätsstation aus Stellplätzen für Carsharing-Fahrzeuge, Radständern und einer NorisBike-Station bestehen sollte. Um die Verknüpfung mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen, befinden sich die Stationen an einer Straßenbahn- oder U-Bahnhaltestelle. Auch die räumliche Nähe von Taxistandplätzen und die Integration von Taxis kann eine sinnvolle Ergänzung einer Mobilitätsstation sein, sie ist aber nicht an jedem Standort zwingend erforderlich.

Ziel ist es, mit dem Angebot die multimodale Verkehrsmittelnutzung zu unterstützen und auf die Möglichkeit, Carsharing-Fahrzeuge zu nutzen, aufmerksam zu machen. Erfahrungen in anderen Städten zeigen, dass ein Carsharing-Fahrzeug bis zu 20 private Fahrzeuge ersetzt. Carsharing wird insbesondere in dichtbebauten Gebieten, in denen nur begrenzt private und öffentliche Stellplätze zur Verfügung stehen, gut angenommen. Damit kann das Angebot zu einer Entspannung des Parkdrucks in den dicht bebauten, altstadtangrenzenden Wohngebieten beitragen und die Umnutzung von Stellplätzen, z. B. für Radabstellanlagen oder Grünflächen.

Dabei muss unterschieden werden zwischen klassischem, stationsgebundenem Carsharing und stationsungebundenem Carsharing (auch freefloating Carsharing genannt). Nur das klassische Carsharing-System, bei dem Fahrzeuge an einem festen Platz stehen, dort ausgeliehen werden können und am selben Stellplatz wieder abgestellt werden müssen, führt zu einer Reduzierung der Anzahl privater Pkw und der Pkw-Nutzung insgesamt.

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