Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 1268 / 17.12.2020

Corona-Krise in Zahlen: Dezember-Datenblatt liegt vor

Das neu erschienene Datenblatt „Dezember“ des Amts für Stadtforschung und Statistik stellt die aktuellen Entwicklungen des Corona-Infektionsgeschehens seit Juni bis Ende November 2020 dar. Das Corona-Datenblatt mit dem Titel „Nürnberg: Coronakrise in Zahlen“ ist unter dem Link
https://www.nuernberg.de/internet/statistik/coronakrise_in_zahlen.html zu finden.
 
Darin findet sich unter anderem, dass sich das Infektionsgeschehen im November weiter auf einem hohen Niveau bewegte. Im November erreichte die Stadt laut Robert-Koch-Institut zeitweise Inzidenzwerte von weit über 300. Dies bedeutet, dass sich innerhalb einer Woche mehr als 300 Personen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner ansteckten.
 
Die Lage am Arbeitsmarkt war im November 2020 trotz des „Lockdown Light“ noch relativ stabil, allerdings lagen die Arbeitslosenzahlen weiter 32 Prozent höher als im November 2019. Der Umsatz im verarbeitenden Gewerbe übertraf den Vorjahresmonat sogar um 3 Prozent. Seit Ende Oktober dürfen Übernachtungsangebote lediglich für nicht touristische Zwecke angeboten werden. Die Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben ist infolge dieser Regelung 50 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat.
 
Es sind leichte Veränderungen des Mobilitätsverhaltens der Nürnbergerinnen und Nürnberger infolge des „Lockdown Light“ zu erkennen. Die Zahl der U-Bahn-Fahrgäste lag etwas mehr als 40 Prozent unter dem Wert der jeweiligen Kalenderwochen 2019. Die Zahl der Passagiere am Albrecht-Dürer-Airport war 95 Prozent geringer als im November 2019.

Am 13. Dezember beschlossen Bund und Länder das öffentliche Leben weiter herunterzufahren. Ab dem 16. Dezember wurden Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen. Eine Abbildung zeigt, wie viele Kinder und ihre Familien von den Schließungen betroffen sind.
 
Die weitgehenden Kontaktbeschränkungen beziehen sich auf die Zahl der Haushalte, die sich treffen dürfen. Diese Regelungen tangieren Einpersonenhaushalte besonders stark. Etwa 50 Prozent der Nürnberger Haushalte sind Einpersonenhaushalte.    tom
 
Weitere, laufend aktualisierte Auswertungen finden sich hier:
https://www.nuernberg.de/internet/statistik/corona_daten.html

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