Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 129 / 18.02.2021

Corona-Krise in Zahlen: Februar-Datenblatt liegt vor

Das neu erschienene Datenblatt „Februar“ des Amts für Stadtforschung und Statistik stellt die aktuellen Entwicklungen des CoronaInfektionsgeschehens seit August bis Ende Januar 2021 dar. Das Corona-Datenblatt mit dem Titel „Nürnberg: Corona-Krise in Zahlen“ ist unter dem Link
https://www.nuernberg.de/internet/statistik/coronakrise_in_zahlen.html zu finden.
 
Nach einer erneuten Hochphase des Infektionsgeschehens im November und Dezember, zeigt sich im Januar 2021 eine leichte Beruhigung der Infektionslage. Die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen sowie die darauf bezugnehmende 7-Tage-Inzidenz sanken in den vergangenen Wochen. Seit 27. Dezember 2020 wurden in Nürnberg bis 15. Februar 2021 bereits 27 795 Impfdosen verabreicht. Der fortschreitende Impfprozess wird die Lage mittelfristig hoffentlich weiter entspannen.
 
Die Bereiche Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Mobilität wurden bislang über einen Vergleich zum Vorjahresmonat beziehungsweise zur Vorjahreswoche 2019 beschrieben. Da das Jahr 2020 ab März von der Corona-Pandemie beeinflusst war, wird dieses Vorgehen auch ab Januar 2021 beibehalten. 2019 bleibt somit das Vergleichsjahr.
 
Die Lage am Arbeitsmarkt ist etwas schlechter als im Vergleichsmonat Januar 2019. Die Zahl der Arbeitslosen lag im Januar 2021 um 23 Prozent höher als im Januar 2019. Der Zugang an gemeldeten Stellen lag sogar ein Drittel unter dem Wert des Vergleichsmonats. Wie eine ergänzende Abbildung zeigt, gibt es aktuell wieder spürbare Auswirkungen auf die Anzeigen über Kurzarbeit. Die Zahl der Personen in Anzeigen über Kurzarbeit hatte im April 2020 einen nie dagewesenen Höchststand erreicht. Mit dem zweiten Lockdown seit November 2020 ist erneut ein Anstieg gegenüber den Anzeigen der Vormonate zu erkennen. Da Kurzarbeit für bis zu 24 Monate gewährt werden kann, sind in diesem Anstieg nur Personen in solchen Betrieben enthalten, die erstmalig Kurzarbeit anzeigen oder die ihre Kurzarbeit zwischenzeitlich für mindestens drei Monate unterbrochen haben. Die Daten zeigen demnach, dass die Betriebe entweder erneut oder erstmalig in eine schwierige Lage geraten.
 
Der Umsatz im verarbeitenden Gewerbe lag im Dezember 2020 etwa zehn Prozent höher als im Dezember 2019. Die Zahl der Gewerbeanmeldungen brach dagegen im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent ein.
 
Weiterhin sind weniger Menschen mit der U-Bahn unterwegs als im Referenzmonat Januar 2019. Im Januar 2021 lagen die U-BahnFahrgastzahlen bis zu 67 Prozent niedriger als im Januar 2019. Zudem fahren weniger Menschen mit dem Fahrrad, wie die Auswertung der Zählstelle am Königstorgraben ergab. In der zweiten Kalenderwoche betrug die Differenz zum Vergleichsmonat 49 Prozent.
 
Medienberichte legen nahe, dass die Pandemie zu einem „Hundeboom“ geführt hat. Der Blick auf die Entwicklung der gemeldeten Vierbeiner im Verhältnis zur steigenden Einwohnerzahl zeigt jedoch, dass es schon in den Jahren vor der Pandemie einen kontinuierlichen Zuwachs an Hunden gegeben hat. 2020 war der Anstieg mit plus vier Prozent je 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner jedoch noch einmal deutlich höher. 2020 waren 30 Hunde je 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet.    let
 
Weitere, laufend aktualisierte Auswertungen finden Sie hier:
https://www.nuernberg.de/internet/statistik/corona_daten.html

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