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Behindertenrat der Stadt Nürnberg

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Aktuelles

Positionspapier "inklusive Arbeit"

Der Ausschuss "Arbeit und Soziales" weist auf folgendes Positionspapier "Inklusive Arbeit" hin. Mit den Inhalten des Papiers besteht bei den Ausschuss-Mitgliedern große Übereinstimmung.

Die Teilhabe am Arbeitsleben findet für Menschen mit Behinderungen unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen statt. Ziel ist jedoch immer die gemeinsame Arbeit von Menschen mit und ohne Behinderungen. Berufliche Qualifizierung ist ein Weg. Die Herausforderungen hierbei sind groß.

Seit dem 1.5.2022 gibt es nun ein Positionspapier zu „Inklusiver Arbeit“, das auch in leichter Sprache vorliegt (s. Leichte Sprache). Gezeichnet haben es acht Verbände, finanziert haben die Übersetzung zehn Verbände. Die unterzeichnenden Verbände setzen sich bei aller Verschiedenheit mit Blick auf ihre Aufgabenbereiche in einem gemeinsamen Papier für die Stärkung inklusiver Arbeit ein. Sie verstehen sich als aktive Akteure, die gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen sowie staatlichen und gesellschaftlichen Akteuren den Prozess zur selbstbestimmten Teilhabe am Arbeitsleben weiterentwickeln wollen.

Inklusive Arbeit als gleichberechtigte gemeinsame Arbeit von Menschen mit und ohne Behinderungen in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes ist möglich und muss entsprechend gefördert werden, so die Botschaft der Verbände. Menschen mit Behinderungen, engagierte Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, Wohlfahrts- und Fachverbände wissen, wie es gelingen kann.

In der gemeinsamen Presseerklärung heißt es weiter:
Menschen mit Behinderungen können und wollen ohne jede Diskriminierung in Betrieben und Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes arbeiten. Inklusives Arbeiten gelingt, wenn die jeweils individuell notwendige Unterstützung im Betrieb erfolgt. Der Anteil der Menschen mit Behinderungen in Arbeitslosigkeit und in besonderen Einrichtungen konnte in den letzten Jahren nicht gravierend gesenkt werden.

Passgenaue Leistungen für Menschen mit Behinderungen sind von zentraler Bedeutung, damit berufliche Teilhabe gelingt. Unflexible Strukturen, enge Zeit- und Finanzvorgaben verhindern inklusive Arbeit. Ein Paradigmenwechsel zur Teilhabeorientierung für alle Menschen mit Behinderung ist dringend erforderlich. Ein Arbeitsmarkt, der seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird, verfolgt nicht nur betriebswirtschaftliche Interessen, sondern behält die Menschen im Auge. Inklusion ist das Fundament für eine funktionierende demokratische Gesellschaft.

Teilhabe am Arbeitsleben ist ein Menschenrecht. Worten und Absichtserklärungen müssen jetzt Taten folgen!


Erfolgreicher UN-Zug/UN-Fest 2022

Dieses Jahr hat nach zweijähriger Corona Pause endlich wieder der UN-ZUG des Behindertenrats Nürnberg stattgefunden. Treffpunkt für die Kundgebung war an der Lorenzkirche um 10:00 Uhr. Der UN-Zug zog ab 10:30 Uhr über die Karolinenstraße zum Jakobsplatz. Dort gab es im Anschluss ein Fest. Die Veranstaltung war um 16:00 Uhr zu Ende.

Die Organisationsgruppe des BRN und der Vorstand bedanken sich recht herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für diese gelungene Veranstaltung.

Die Vorfreude auf das Jahr 2023 ist bereits heute bei allen Beteiligten zu erkennen.

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