Kontakt

Beauftragter für Medizinproduktesicherheit

Die Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung (MPSV) sieht Pflichten von Anwendern und Betreibern von Medizinprodukten bei Vorkommnissen mit Medizinprodukten und bei Maßnahmen der Hersteller vor.

Um die internen Prozesse zur Erfüllung der Melde- und Mitwirkungspflichten und bei Rückrufmaßnahmen zu koordinieren, müssen diese Aufgaben in einer zentralen Funktion bzw. Person eines Beauftragten für Medizinproduktesicherheit gebündelt werden.

Zu den Aufgaben des Beauftragten für Medizinproduktesicherheit gehören unter anderem:

  • die Verbesserung der Medizinproduktesicherheit
  • Kontaktperson für Anwender, Behörden, Hersteller, Vertreiber im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten zu sein, sowie bei der Umsetzung der notwendigen korrektiven Maßnahmen zu helfen
  • die Koordinierung der Rückrufmaßnahmen der Hersteller in Gesundheitseinrichtungen
  • die Koordinierung interner Prozesse der Gesundheitseinrichtung zur Erfüllung der Melde- und Mitwirkungspflichten der Anwender und Betreiber
  • die Förderung der Meldebereitschaft und Unterstützung von Anwendern
  • die Förderung der Kommunikation zwischen den Abteilungen und den verschiedenen Fachdisziplinen
  • die Mitwirkung in abteilungsübergreifenden Qualitäts- und Sicherheitszirkeln
  • die Sicherstellung betroffener Medizinprodukte und Dokumentation
  • die Prüfung der Informationen der Bundesoberbehörden oder von Herstellern über Medizinprodukterisiken und gezielte interne Weiterleitung
  • die Auswertung der gesammelten Informationen hinsichtlich eines innerbetrieblichen Schulungsbedarfs
  • die Unterstützung der Medizinprodukte-Beauftragten

Beauftragter für Medizinproduktesicherheit der Feuerwehr Nürnberg

Zurück zum Seitenanfang URL dieser Seite:
<http://www.nuernberg.de/internet/feuerwehr/medizinproduktesicherheit.html>