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Sonderausbildungen

Berufsausbildung zum Notfallsanitäter bzw. zur Notfallsanitäterin

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter bzw. zur Notfallsanitäterin vermittelt den allgemein anerkannten Stand rettungsdienstlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse und entsprechende fachliche, personelle, soziale und methodische Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Durchführung der notfallmedizinischen Versorgung und des Transports von Patientinnen und Patienten im Rettungsdienst.

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter bzw. zur Notfallsanitäterin dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht, sowie einer praktischen Ausbildung. Der Unterricht wird an staatlich anerkannten Schulen durchgeführt. Die praktische Ausbildung wird in einer staatlich anerkannten Lehrrettungswache und in einem geeigneten Krankenhaus durchlaufen.

Das Praktikum in der Lehrrettungswache umfasst die Inhalte:

  • Dienst an einer Rettungswache
  • Durchführung und Organisation von Krankentransporten
  • Durchführung und Organisation von Einsätzen in der Notfallrettung

Im Krankenhaus sind die folgenden Abschnitte zu absolvieren:

  • interdisziplinäre Notfallaufnahme
  • Anästhesie- und OP-Abteilung
  • Pflegeabteilung
  • intensivmedizinische Abteilung
  • geburtshilfliche, pädiatrische oder kinderchirurgische Fachabteilung oder Intensivstation
  • psychiatrische, gerontopsychiatrische oder gerontologische Fachabteilung

Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab, die einen schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil umfasst. Die Prüfung ist an der Schule abzulegen, bei der die Ausbildung abgeschlossen wird.

Ziel der Ausbildung bei der Stadt Nürnberg ist die anschließende Laufbahnausbildung in der 2. Qualifikationsebene des feuerwehrtechnischen Dienstes oder die Fortbildung zum Leitstellendisponenten bzw. zur Leitstellendisponentin.

Fortbildung zum Leitstellendisponenten bzw. zur Leitstellendisponentin

Die Fortbildung zum Leitstellendisponenten bzw. zur Leitstellendisponentin vermittelt den allgemein anerkannten Stand fachtechnischer und rechtlicher Kenntnisse und entsprechende personelle, soziale und methodische Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Notrufannahme, Disposition und Alarmierung von Einsatzmitteln für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst.

Voraussetzung für die Tätigkeit als Disponentin oder Disponent in der Integrierten Leitstelle ist entweder mindestens die Ausbildung als Rettungssanitäter in Kombination mit einer förderlichen Berufsausbildung oder die Laufbahnausbildung in der 2. Qualifikationsebene des feuerwehrtechnischen Dienstes.

Nach der Einstellung bei der Stadt Nürnberg müssen je nach Vorbildung noch verschiedene Weiterbildungen im Bereich Rettungsdienst oder Feuerwehr in Form einzelner Module absolviert werden, um die fachtechnischen Kenntnisse in beiden Bereichen anzugleichen.

Im Anschluss daran folgt die Teilnahme am Disponenten-Lehrgang an der Staatlichen Feuerwehrschule in Geretsried, der die Fortbildung zum Leitstellendisponenten abschließt. Je nach QUalifizierungsverlauf dauert die Fortbildung insgesamt rund ein Jahr.

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