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Affenpocken

Die COVID-19-Pandemie hat einen routinierten Umgang mit Infektionswellen produziert, der nun auch auf andere, weltweit zirkulierende Ausbruchsgeschehen angewandt werden kann. In Deutschland sind im Mai 2022 erste Fälle von Affenpocken identifiziert worden. Mit Stand 15. Juni 2022 sind insgesamt 263 Fälle in 11 Bundesländern aufgetreten. Der Erreger ist das Monkeypox Virus (MPXV), ein behülltes DNA-Virus.
Das Virus kann zu einer Zoonose, also ein Infektionskrankheit, die gleichermaßen beim Mensch und Tier auftritt, führen. Menschen können sich infizieren. Dies geschieht meist durch direkten Kontakt oder Biss zu infizierten Reservoirspezies oder infizierten Fehlwirten.

Normalerweise werden Affenpocken in Weltregionen, wo sie besonders häufig
vorkommen, von infizierten Tieren durch Bisse, Körperflüssigkeiten (Tröpfcheninfektion) oder über den Verzehr auf den Menschen übertragen. Von Mensch zu Mensch können sie über engen Körperkontakt übertragen werden. Hierzu muss es zum Haut- oder Schleimhautkontakt mit dem Erreger kommen, zum Beispiel über die Pockenpusteln, Pockenschorf oder infizierten Speichel.
Das Virus tritt dabei über winzige Hautverletzungen oder über Schleimhäute (Augen, Mund, Nase, Genitalien, Anus) in den Körper ein.

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